Simone Rothe 13.08.2015 / Inland

Der Osten als Männer-WG

Seit 1990 haben die neuen Länder 2,3 Millionen Menschen verloren - mit ernsten Folgen

Die Folgen von Abwanderung und Kindermangel sind im Osten 25 Jahre nach der deutschen Einheit nicht zu übersehen. In manchen Regionen haben es junge Männer schwer auf dem »Heiratsmarkt«.

Sie skypen, mailen und telefonieren mit ihren Töchtern und Söhnen, die jetzt in Berlin, Frankfurt am Main, München, Hamburg oder Wien leben. In Ostdeutschland, so scheint es, pflegt eine Elterngeneration intensive Fernbeziehungen zu ihren Kindern. In Scharen haben vor allem die Jungen in den 1990er Jahren und in einer zweiten Welle um die Jahrtausendwende die fünf neuen Länder verlassen - auf der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, nach Zukunft und einem guten Einkommen. Weil in den Wendewirren ohnehin wenige Kinder geboren wurden, sprechen Bevölkerungsforscher nun von der halbierten Generation. Und sie verweisen auf ein Phänomen: den Männerüberschuss.

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