Dragonerareal wird nicht verkauft

Finanzausschuss im Bundesrat stimmt gegen Deal mit Privatinvestor

Areal in Friedrichshain-Kreuzberg sollte für 36 Millionen Euro an Privatinvestor veräußert werden. Städtische Gesellschaften hatten sich erfolglos beworben.

»Gewonnen!« twitterte die Initiative StadtvonUnten am Donnerstagvormittag. Grund zur Freude: Der Finanzausschuss des Bundesrates hat am Donnerstag die Entscheidung über den geplanten Verkauf des Dragoner-Areals im Stadtteil Kreuzberg mehrheitlich abgelehnt. Nur eine Minderheit der Bundesländer habe sich für den Verkauf ausgesprochen, teilte die Senatsverwaltung für Finanzen am Donnerstag mit. Der von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) betreute Verkauf bedurfte der Zustimmung der Länderkammer. Die Bima wollte das Areal zum Höchstpreis von 36 Millionen Euro an einen Investor aus Wien verkaufen. Um das Grundstück hatten sich auch vier städtische Wohnungsbaugesellschaften beworben. Deren Angebot lag mit 18 Millionen Euro zwar über dem Verkehrswert der Liegenschaft (14 Millionen Euro), allerdings fiel es deutlich geringer aus als das im Meistbieterverfahren erzielte spekulative Angebot des privaten Investors.

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