Michael Kummer 02.10.2015 / Sport

»Wir hießen eben Amateure«

Folge 75 der nd-Serie »Ostkurve«: Der Fußball als kapitalistische Leistungsinsel in der DDR

Was in Jena Ende der 50er Jahre begann, führte in der DDR-Oberliga schnell zu kapitalistischen Auswüchsen: Profispieler mit vielerlei Privilegien - finanziert von Parteifürsten und Kombinatsdirektoren.

In Halle ist Klaus Urbanczyk eine Legende. Für den SC Chemie und den späteren HFC Chemie spielte er bis 1972 14 Jahre lang. Mit ihm hatte der Klub seine erfolgreichste Zeit in der DDR-Oberliga. Auch später als HFC-Trainer gelangen ihm gute Ergebnisse. Berühmt und beliebt war er während seiner aktiven Zeit in der ganzen Republik. Der 34-malige Nationalspieler wurde 1964 zum Sportler des Jahres in der DDR gewählt. Dies gelang keinem Fußballer vor und nach ihm. Als Scout arbeitet der 75-Jährige noch heute für seinen Verein.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: