Jürgen Amendt 06.11.2015 / Kultur

Medienkritik oder Gegenpropaganda?

Netzwoche: Kontroverse um die «NachDenkSeiten»

Dieser Tage feierte das Webportal «NachDenkSeiten» (nachdenkseiten.de) seinen 15. Geburtstag. Offiziell wurde zwar erst am 30. November 2003 der erste Blogeintrag veröffentlicht, aber die Geburtsstunde der nach eigener Darstellung «kritischen Medienseite (...), die eine gebündelte Informationsquelle für jene Bürgerinnen und Bürger sein (will), die am Mainstream der öffentlichen Meinungsmacher zweifeln und gegen die gängigen Parolen Einspruch anmelden», ist der Oktober 2000. Damals wurde die «Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft» (INSM) ins Leben gerufen, für die sich Politiker von CDU bis Grünen engagierten, eine Denkfabrik, die sich überparteilich und gesellschaftspolitisch neutral gab, hinter der aber der Arbeitgeberverband Gesamtmetall steht. Die INSM wurde in der Tat in den ersten Jahren von den meisten Medien nicht als interessengesteuert wahrgenommen; entsprechend fehlte in der Berichterstattung der Hinweis «arbeitgebernah».

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