Ines Wallrodt 09.11.2015 / Bewegung

Links, gebildet, älter

Befragung der TTIP-Demonstranten: Das Bild ist differenzierter, als es manche zeichnen

Wie rechts war die TTIP-Demo im Oktober? Protestforscher sind der Kritik nachgegangen. Danach kann man den Querfrontvorwurf getrost abhaken. Auch uninformiert war die Versammlung der Studierten nicht.

Das hat es seit dem Protest gegen den Irakkrieg 2003 nicht mehr gegeben: Zwischen 150 000, laut Polizei, und 250 000 Menschen, laut den Veranstaltern, versammelten sich am 10. Oktober in Berlin, um ihre Kritik an den Freihandelsverträgen TTIP und CETA kund zu tun. Selten war aber eine derart große Demonstration deutschen Medien so wenige Zeilen wert. Und wo darüber berichtet wurde, lautete der Tenor gern, dass dort uninformierte linke und rechte Amerikahasser in trauter Gemeinsamkeit zu finden gewesen wären. Das Bild, das zuvor bereits Vertreter der Bundesregierung, Wirtschaftsverbände und wichtige Medien entworfen hatten, hatte Teilnehmer wie Veranstalter empört.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: