Guido Speckmann 05.12.2015 / Kultur

Im Angesicht der Katastrophe

Die Aussichten, den Klimawandel einzudämmen, sind düster. Doch was folgt daraus? Ansporn oder Resignation

Es ist eine bittere Ironie: Während in Paris 10 000 Delegierte um ein neues Klimaabkommen ringen, wird in 2100 chinesischen Fabriken vorübergehend die Produktion eingestellt. Mit dieser Maßnahme soll dem massiven Smog Einhalt geboten werden, der erneut vielen Chinesen ein Leben unter einer Dunstglocke aufzwingt. Die Bilder, die man zu sehen bekam, muten fast schon apokalyptisch an. Überhaupt werden die Folgen einer ungebremsten Erderwärmung gerne mit Untergangsszenarien veranschaulicht: Inseln verschwinden im Meer, Metropolen in Küstennähe droht ein ähnliches Schicksal, wenn sie nicht wie New York oder Amsterdam das Glück haben, Unsummen in den Küstenschutz investieren zu können. Dürren machen die Landwirtschaft insbesondere in Ländern unmöglich, die historisch für den Klimawandel keine Verantwortung tragen. Extremwetterereignisse werden Flüchtlingsströme in Bewegung setzen, Konflikte um knapper werdende Rohstoffe schlagen in Ressourcenkriege um.

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