Leipzig: Wenige Neonazis, viele Proteste

Tausende gegen rechtsradikalen Aufmarsch in Leipzig / In der Nacht Anschlag auf Linken-Büro: Scheiben im »Interim« zerstört / Staatsschutz ermittelt / Rechtsradikale wollen Samstag durch das alternative Connewitz marschieren

Update 15.45 Uhr: dpa über »Krawalle bei Neonazi-Demonstration«
Die Deutsche Presse-Agentur berichtet: »Am Rande einer Neonazi-Demonstration in Leipzig ist es zu schweren Ausschreitungen zwischen linken Gegendemonstranten und der Polizei gekommen. Vermummte warfen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper, die Beamten gingen mit Wasserwerfern und Reizgas gegen die Krawallmacher vor. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurden Polizisten aus einer Menge von etwa 1.000 Menschen heraus ›massiv‹ angegriffen. Es habe Verletzte gegeben. Die Polizei nahm mehrere Menschen in Gewahrsam. Ein dpa-Fotograf berichtete von eingeschlagenen Schaufensterscheiben und einer demolierten Bushaltestelle. Mülltonnen brannten. Die Polizei sprach von einer bedrohlichen Stimmung in der Leipziger Südvorstadt. Glascontainer seien umgeworfen worden. Das Gewaltpotenzial sei hoch. In den beiden Stadtteilen Südvorstadt und Connewitz gab es am Nachmittag eine Demonstration von Rechtsextremisten. Dazu seien weit weniger Teilnehmer gekommen als die angemeldeten 200, so die Polizei. Außerdem waren mehre Gegenveranstaltungen angemeldet. Die Polizei war mit einem Großaufgebot und Verstärkung aus anderen Bundesländern vor Ort.«

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