Mazel tov, Herr Blumenthal

Es ist eine gute Adresse - das Jüdische Museum in der Lindenstraße in Kreuzberg. Der 1997 feierliche eröffnete, zickzackförmige Libeskind-Bau ist ein Stachel der Erinnerung im Herzen der deutschen Hauptstadt, die über ein halbes Jahrhundert zuvor gemäß mörderischer Absicht deutscher Antisemiten »judenfrei« werden sollte. Ein Zeugnis stolzer Selbstbehauptung, das anknüpft an das sechs Tage vor Hitlers Machtantritt, am 24. Januar 1933, eröffnete, weltweit erste Jüdische Museum. Untergebracht in der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße wurde es mit dem Gotteshaus nach der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 von der Gestapo geschlossen.

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