Klaus Hammer 04.01.2016 / Kultur

Suche nach dem Urzustand

Spreewaldmalerei - eine eindrucksvolle Präsentation im Spreewaldmuseum Lübbenau

Das Spreewaldmuseum Lübbenau hat etwa 50 Werke der Spreewaldmalerei von 20 sowohl bekannten als auch weitgehend unbekannten Künstlern von 1830 bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zusammengetragen.

Künstlerkolonien waren winzige Orte, verloren in Moor und Heide, Dachau bei München und Worpswede bei Bremen sind die bekanntesten. Man muss ihnen auch den Spreewald und das Inseldörfchen Lehde bei Lübbenau hinzurechnen. Hier, im Gasthaus »Zum fröhlichen Hecht«, quartierten sich Maler aus den Großstädten - sogar aus Skandinavien - ein, Kunstprofessoren aus Dresden und Berlin kamen mit ihren Schülern in den Spreewald, oder hier geborene Maler kehrten immer wieder in ihre Heimatregion zurück. Sie suchten in der Einsamkeit eine noch unberührte Natur, ein in seinen Traditionen noch ungebrochenes bäuerliches Brauchtum, das der hier lebenden Wenden. In der Betonung des seelischen Verhältnisses zur Natur wurde erlebt, dass ihr Stimmungswert sich ohne jede Allegorie und mythologische Metaphorik, allein durch ihr gegenständliches Dasein ausdrücken ließ, dass die Farben und Formen der Natur eine seelische Antwort im Menschen aufriefen, die die ganze Skala des Gefühls durch Gleichnisse der Außenwelt zu beschreiben fähig war.

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