Willi Volks, Managua 14.01.2016 / Ausland
nd-Soliaktion

Wir sind die, die in den Schulen arbeiten dürfen

Nichtregierungsorganisationen haben es nicht immer leicht im Nicaragua unter Präsident Daniel Ortega

Giaconda Herrera und Fanny Trejos (links) mit INKOTA-Projektreferent Willi Volks

Eigentlich sollte man annehmen, dass in einem Land wie Nicaragua, in dem der ehemalige Revolutionsheld Daniel Ortega wieder an der Macht ist, die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NROs) sehr unterstützt wird. Dass dem nicht so ist, weiß Carmen Molina, Koordinatorin der «Stadtgärten gegen den Hunger» von der INKOTA-Partnerorganisation CAPRI: «Bis vor etwa fünf Jahren konnten wir in Abstimmung mit den staatlichen Stellen auch in Schulen arbeiten. Doch seitdem ist es uns regelrecht verboten. Es gab politische Meinungsverschiedenheiten zwischen der Regierung und einigen anderen NROs. Seitdem sind unsere Arbeitsmöglichkeiten zum Teil erheblich eingeschränkt.» Das ist im Fall von CAPRI geradezu absurd. Durch ihr Programm «Mutter und Kind» unterstützt die Organisation seit Jahren den Schulbesuch von Kindern ärmerer Familien, indem sie Eltern von dessen Wichtigkeit überzeugt, Schulmaterialien finanziert und bei Schularbeiten hilft.

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