Reiner Oschmann 22.01.2016 / Ausland

Sanders kämpft um einen New Deal

Der US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 bringt manch gängige Muster durcheinander

Es ist kein Wahlkampf wie frühere Wahlkämpfe. Republikaner wie Demokraten in den USA sehen sich vor verblüffend Neues gestellt.

Kurz vor der ersten Vorwahl (1. Februar Iowa) im US-Präsidentschaftswahlkampf befinden sich Demokraten wie Republikaner in einer Lage, die sie sich zu Beginn der Kampagne vorigen Sommer nicht hätten träumen lassen. Mehrere Muster früherer Vorwahlkämpfe geraten durcheinander. Erstens: Das Gesetz amerikanischer Wahlkämpfe, wonach der Kandidat der Parteiführung und mit den größten Geldgebern siegt, scheint diesmal außer Kraft. Zweitens: Die Regel, dass sich Politrabauken spätestens nach der ersten TV-Debatte erledigen, gilt nicht mehr. Und: Sogar das Hauptgebot aller US-Wahlkämpfe, dass ein Kandidat, der siegen will, sich auf keinen Fall mit linken Ideen zeigen darf, scheint 2016 überholt zu sein.

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