Unverständnis über Urteil nach Nazi-Überfall in Erfurt

Gericht kann keine rechte Gesinnung erkennen - obwohl der Angeklagte selbst angeblich aus der rechten Szene aussteigen will

Vier Jahre Bewährung und 200 Stunden Arbeit in einer Flüchtlingsunterkunft - einer der Angeklagten nach dem äußerst brutalen Überfall auf das Erfurter Kunsthaus 2012 bekam nach Berufung nun ein milderes Urteil.

Erfurt. Knapp vier Jahre nach dem Überfall auf das Erfurter Kunsthaus hat das Landgericht Erfurt das Strafmaß für einen der verurteilten Täter reduziert. In einer Berufungsverhandlung legte das Gericht am Donnerstag zwei Jahre Haft auf Bewährung als Strafe für den 25-Jährigen fest, wie eine Sprecherin sagte. Außerdem muss er 200 Stunden in einer Flüchtlingsunterkunft ableisten. Das Erfurter Amtsgericht hatte ihn 2014 in erster Instanz wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt, dagegen hatte der Angeklagte Berufung eingelegt.

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