Plan A2 als Anti-Merkel-Plan?

Positionspapier von Julia Klöckner in Großer Koalition umstritten / SPD-Vize Stegner: »PR-Blödsinn hilft niemandem« / CSU attackiert Kanzleramtskoordinator für Flüchtlinge

Der Plan A2 darf nicht Plan B heißen, um keinen Bruch mit Merkel zu zeigen - die weiteren Asylverschärfungen, die die CDU-Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz will, sind in den Regierungsparteien hoch umstritten.

Berlin. Wahlkampfmanöver angesichts sinkender Umfragewerte vor der Landtagswahl am 13. März in Rheinland-Pfalz, Absetzbewegung von Bundeskanzlerin Angela Merkel? Der am Wochenende von CDU-Vize Julia Klöckner vorgelegte »Plan A2« zur Flüchtlingspolitik sorgt für heftige Debatten in der Großen Koalition. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner preschte am Montagmorgen vor: Klöckners Plan sei ein »Anti-Merkel-Plan«, so Stegner am Montagmorgen im »Deutschlandfunk«. Es nütze nichts, täglich neue Vorschläge zu machen, solange »die Hausaufgaben« im Land nicht erledigt seien. Klöckner wolle mit ihrem Plan über fallende Umfragewerte in Rheinland-Pfalz hinwegtäuschen. Gleichzeitig teilte er via »Passauer Neue Presse« mit, »Der PR-Blödsinn der Frau Klöckner hilft niemandem.« Wenn Klöckner den Kurs der Kanzlerin für falsch halte, »dann soll sie auch den Mut haben, das offen zu sagen, statt feige den offenen Bruch mit Sprachregelungen zu bemänteln«, ergänzte der SPD-Politiker.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: