SYRIZA: »Sollen wir die Flüchtlinge ertränken?«

Griechenland weist Vorwürfe aus der EU zurück / Athen beklagt mangelnde Unterstützung durch die Europäische Union / Berlin und Wien machen in der Asylfrage Druck auf linksgeführte Regierung

Berlin. Die griechische Regierung hat die Vorwürfe aus der EU, beim so genannten Grenzschutz »Hausaufgaben« zu machen und die europäischen Außengrenzen stärker gegen Flüchtlinge abzuschotten, mit deutlichen Worten zurückgewiesen. Auf entsprechende Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière und der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sagte der SYRIZA-Politiker Theodoros Paraskevopoulos im Deutschlandfunk, »meinen sie, wir sollten Flüchtlinge ertränken?« Die Seegrenze Griechenlands zur Türkei sei »sicher, soweit Seegrenzen sicher sein können. Und die einzige Möglichkeit, die Flüchtlinge daran zu hindern, nach Griechenland rüberzukommen, das heißt in die Europäische Union, wäre, sie mit Gewalt davon abzuhalten. Das heißt aber, auf See zu ertränken«. Dies sei ausgeschlossen.

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