Brasilien: 220.000 Soldaten kämpfen gegen Zika-Virus

Im am stärksten betroffenen Land gibt es bisher rund 4000 Fälle von Mikrozephalie / Großeinsatz vor Olympischen Spielen 2016

Es ist ein mysteriöser Erreger, der besonders Schwangere gefährden kann: Die rasante Ausbreitung des von Moskitos übertragenen Zika-Virus führt in Brasilien nun zu drastischen Maßnahmen der Regierung.

Rio de Janeiro. Im Kampf gegen die Ausbreitung des von Mücken übertragenen Zika-Virus will die brasilianische Regierung bis zu 220.000 Soldaten einsetzen. Wie Gesundheitsminister Marcelo Castro am Montagabend nach Angaben der Nachrichtenagentur Agência Brasil mitteilte, sollen am 13. Februar die Soldaten in besonders betroffenen Gebieten von Haus zu Haus gehen, und bei der Bekämpfung der Moskitoart Aedes aegypti helfen. »Seit 30 Jahren gibt es diese Moskitos im Land und wir haben es nicht geschafft, sie zu eliminieren«, betonte Castro. Die Mückenart überträgt auch Dengue und Gelbfieber. Als weitere Maßnahme sollen rund 400 000 schwangere Frauen aus ärmeren Schichten, die Sozialleistungen im Rahmen des Programms »Bolsa Familia« bekommen, Moskitoschutzmittel erhalten.

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