Syrien-Gespräche in Genf sollen noch am Freitag starten

LINKE-Außenpolitiker Liebich: Rolle Deutschlands als Vermittler durch Bundeswehreinsatz geschwächt / Ischinger: Wenn IS militärisch nicht zu besiegen ist, muss mit ihm verhandelt werden

Die Verhandlungen zu Syrien im schweizerischen Genf sollten längst beginnen - stattdessen ist noch nicht einmal klar, wer überhaupt verhandeln soll. Und können Kriegsverbrecher Verhandlungspartner sein?

Genf. Trotz heftiger Konflikte im Vorfeld sollen die Syrien-Friedensgespräche an diesem Freitag wie geplant starten. Das erklärte UN-Sprecher Ahmad Fawzi am Freitag in Genf. Einzelheiten nannte er nicht. Unklar war zunächst, mit wem sich UN-Sondervermittler Staffan de Mistura zum Auftakt treffen will. Eine Delegation der syrischen Regierung wird im Laufe des Tages in Genf erwartet.

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