Hagen Jung 29.01.2016 / Inland

Kein Job für Syrer in Evangelischer Kita in Niedersachsen

»Ausländischer Mann« macht Eltern Sorgen, Kitaleitung sagt per Aushang: »Nachvollziehbar« - Kirchenleitung distanziert von Aushang

Per Aushang hat ein evangelischer Kindergarten in Niedersachsen kundgetan, er werde einen syrischen Flüchtling nicht beschäftigen – wegen »nachvollziehbarer Sorgen der Eltern«. Die Kirchenleitung »bedauert« den Schrieb.

»Wir sind eine kirchliche Einrichtung für Kinder aller Konfessionen.« Klingt gut. Er klingt nach Offenheit in viele Richtungen, dieser Satz, mit dem sich der evangelische Kindergarten im Elbestädtchen Bleckede auf seiner Internetpräsenz vorstellt. Zweifel an Offenheit und Toleranz mag jedoch ein Aushang geweckt haben, mit dem die Leiterin der Tagesstätte über die Grenzen des im Kreis Lüneburg gelegenen Ortes Empörung ausgelöst hat. An der Tür des Kindergartens war auf einem Blatt Papier zu lesen: »Aufgrund der nachvollziehbaren Sorge einiger Eltern, einen männlichen Syrer bei uns zu beschäftigen, wird (geschwärzt) nicht bei uns arbeiten.«

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