Behindertensportler wollen öffentliche Wahrnehmung und Gleichberechtigung
Von Ronny Blaschke, Vancouver
Friedhelm Julius Beucher ist in Eile. Gerade hat er sich mit Mitgliedern des Bundestages getroffen, nun muss er nach Whistler in die Berge. Zwanzig Minuten bleiben, ein Zeitfenster, um zu werben, zu fördern, zu fordern. »Wir wollen kein Mitleid, wir wünschen uns Respekt«, sagt der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). »Wir betreiben keinen Nischensport, aber in den Medien werden...