Zehn hinrichtungsähnliche Morde, zwei Attentate mit Dutzenden Verletzten, fünfzehn Raubüberfälle: Das ist die unfassbar brutale Spur, die das NSU-Netzwerk zog. Am 6. Mai beginnt vor dem Münchner Oberlandesgericht der Prozess gegen die mutmaßlichen Beteiligten.
Am 24. MAi kommender Woche startet an der TU Berlin ein dreitägiger Kongress mit dem Titel »Umverteilen.Macht.Gerechtigkeit«, der von dem breiten Bündnis »Umfairteilen« veranstaltet wird. Aus diesem Anlass veröffentlicht »nd« eine Trilogie zu den Kongressthemen.
Im September finden die Bundestagswahlen statt. Das nd begleitet in diesem Dossier die Debatte um den Entwurf des Wahlprogramms "100 % sozial" der Partei.
In den letzten Jahrzehnten hat die Durchsetzungskraft der Gewerkschaften nachgelassen. Eine Debatte über die Zukunft und eine Neuaufstellung tut Not. nd-Serie zur Konferenz »Erneuerung durch Streik« der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Griechenland befindet sich am Rande des Staatsbankrotts. Der Ausstieg aus dem Euro droht wie ein Damoklesschwert. Unter dem Druck von EU und IWF baut der griechische Staat kontinuierlich Sozialleistungen ab. Hunderttausende demonstrieren immer wieder dagegen.
Was im März 2011 als Kapitel des Arabischen Frühlings begann, ist längst zum Bürgerkrieg geworden. Unter den Kämpfen zwischen vom Ausland unterstützten Milizen und einem taumelnden Regime leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Zehntausende Syrer starben bereits, Hunderttausende wurden vertrieben.
Seit Monaten hieß es am neuen Berliner Flughafen intern: Es gibt Probleme, aber wir schaffen das. Nach mehreren Verschiebungen steht der Flughafen-Start jetzt in den Sternen. Rund um den neuen Flughafen Berlin Brandenburg häufen sich die Probleme.
Der Fußball in den deutschen Stadien hat zwei Gesichter. Auf der einen Seite bestimmen begeisterte Zuschauer und Feierstimmung des Geschehen im Stadion. Auf der anderen Seite bestimmen immer wieder Befürchtungen vor zunehmender Gewalt die Berichterstattung.
Die Enttarnung des Zwickauer Nazitrios rückt den Kampf gegen Rechts wieder in den Mittelpunkt der Debatte. Doch oft erschwert die die Politik die Arbeit von Initiativen gegen Rechtsextremismus, denn die Projekte haben mit Mittelkürzungen und der Extremismusklausel zu kämpfen.
Die Aufdeckung der neun Morde und weiteren Straftaten des NSU hat einen politischen Skandal ausgelöst und grobe Unterlassungen und Versäumnisse des Verfassungsschutzes ans Licht gebracht. Hinweise auf Morde und auf weitere Straftaten wurden früh ignoriert, wichtige Akten vernichtet.
1999 privatisierte der Berliner Senat aus SPD und CDU die Berliner Wasserbetriebe zu widrigen Konditionen. Nun sollen die Anteile rekommunalisiert werden. Bürgerinitiativen pochen auf einen möglichst kostengünstigen Rückkauf.
Der 11. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb steht unter dem Motto »Chance verpasst
und Glück gehabt«. Sieben Wochen lang haben Sie, liebe Leserinnen und Leser,
nun Zeit, uns Ihre Erlebnisse zu diesem Thema aufzuschreiben.
Unvermeindlich oder gezielte Gentrifizierung? Berlin ist im Wandel: Investoren werten ganze Viertel auf: Die Mieten steigen, Clubs werden rausgeklagt und am Ende steht eine ausgetauschte Mieterschaft. Siehe auch: Obdachlosigkeit in Berlin
Die NSU-Affäre ist kein Unikum. Kein Jahrzehnt der bundesrepublikanischen Geschichte ist ohne handfesten Verfassungsschutzskandal geblieben. In einer fünfteiligen Serie stellt nd in den nächsten Wochen die fünf gravierendesten Fälle vor.
Gewerkschaften und LINKE verfolgen das Ziel gesetzlicher Mindestlohn schon seit Jahren. Die SPD in ihrer Programmatik auch, mit Abstrichen. Auch die CDU fordert eine Lohnuntergrenze. Doch immer noch arbeiten Millionen Menschen zu Dumpinglöhnen.
Nach Laufzeitverlängerung, zeitweiligem Moratorium nach der Havarie von Fukushima in Japan nun die dritte Wende in Sachen Atompolitik der Bundesregierung - der erklärte Ausstieg bis 2022. Ist der Beschluss nachhaltig? Und wohin kommen künftig die Atom-Abfälle?
2012 wurde von den Vereinten Nationen zum Jahr der Genossenschaften erkoren. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon begründet diese Entscheidung mit der Verbindung von Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung, die die Genossenschaften der internationalen Gemeinschaft vorleben.
Die Protestbewegung »Occupy Wall Street«, die im Jahr 2011 in New York begann, breitete sich rasch über die halbe Welt aus. In 82 Ländern forderten die »99 Prozent« die Brechung der Bankenmacht und mehr soziale Gerechtigkeit.