Mit dem Goldenen Bären wurde „Cesare deve morire“ von Paolo und Vittorio Taviani ausgezeichnet. Die Berlinale begann dieses Jahr mit einer Kostümrevolution mit dem Film „Königlich kulinarisch!“ von Benoît Jacquot über das Verhalten der Königin Marie-Antoinette und des Hofs im Schloss Versailles bei den Unruhen im Juli 1789. Jedoch hatte die 62. Berlinale eher zeitgenössischen Revolten einen besonderen Platz bei der Programmation reserviert: Viele Produktionen waren dem arabischen Frühling, den Empörten oder der Euro-Krise gewidmet. Mehr ...
Energiewende, Maßhalten bei Energieverbrauch, Fleischkonsum und Flugreisen – sinnlose Maßnahmen für einen als überflüssig empundenen Klimaschutz. Das ist die Position von RWE-Manager und Buch-Autor Fritz Vahrenholt (»Die Kalte Sonne«). Doch er irrt. Mehr ...
Der spanische Schauspieler Javier Bardem schafft internationale Aufmerksamkeit auf die Lage der Saharauis dank seinem bemerkenswerten Dokumentarfilm „Hijos de las nubes, La última colonia“ (Söhne der Wolken, die letzte Kolonie). Mehr ...
Yousef arbeitet als Taxifahrer in der jordanischen Großstadt Amman. Sein Leben besteht aus Tee, Zigaretten und Backgammon, ab und zu auch Pokerabende mit Wasserpfeife. Und viel Resignation. Mehr ...
Während der Berlinale werden diverse Podiumsdiskusionen angeboten. Eine davon fand am Donnerstag in der Deutschen Kinomathek statt: Es ging um die Bedeutung des Internets aus der Perspektive des Kinos. Mehr ...
Worin besteht eigentlich die Eurokrise? „Troika“, „Sparpläne“, „Rettungsschrim“, „Zeitdruck der Märkte“, „alternativlos“: Die politischen Entscheidungen in der EU sind mehr und mehr marktnah und demokratiefern. Darum entschieden sich am 18. Dezember letztes Jahr zehn Köpfe aus Journalismus, Kunst und Wissenschaft im Berlin zu intervenieren. Der Filmemacher Romuald Karmakar hat daraus einen Dokumentarfilm gemacht. Mehr ...
Soll sie lieber im Flüchtlingslager mitten in der Wüste bei ihrer gehbehinderten Schwester bleiben oder wieder nach Spanien zu ihren Freunden fahren? Die Frage beschäftigt Fatimetu, als sie nach 16 Jahren, kurz nach dem Tod ihrer Mutter, in das Camp zurückkehrt, in dem sie zur Welt gekommen ist. Mehr ...
Vom 09. - 19. Februar veröffentlichen wir täglich ein Foto aus einem Film. Rätseln Sie mit und gewinnen Sie ein DVD-Paket. Mehr ...
Die Regisseurin Katarina Peters thematisiert in ihrem Dokumentarfilm "Man for a day" die Gender-Aktivistin Diane Torr, die in ihren Workshops für Frauen zehn Gebote für das perfekte Mannsein vermittelt. Mehr ...
Kurz nach dem Rücktritt Mubaraks fragt die 22-jährige Journalistin Heba Afify den Protestierenden auf dem Tahrir Platz, was für eine Zukunft sie sich für Ägypten jetzt wünschen: Sie will diese Meinungsvielfalt mit Worten verfassen. Heba schreibt auf Englisch für die Online-Redaktion der unabhängigen ägyptischen Tageszeitung "Al-Masry Al-Youm" in Kairo. Ihren Alltag bis kurz nach den Parlamentwahlen im November 2011 hat die ägyptisch-amerikanische Dokumentarfilmemacherin Mai Iskander begleitet.Über die Armee und die Staatssicherheit wird vieles gesagt, aber was ist die Wahrheit? Heba bemüht sic... Mehr ...
"Das Festival ist ein bisschen französisch dieses Jahr. Aber es ist nicht schlimm", erklärt lächelnd der Berlinale-Direktor Dieter Kosslick bei der Vorstellung des Programms 2012. Französische Jurymitglieder, französische Produktionen in den Kinos. Viele Filme bei der Berlinale beleuchten den „Arabischen Frühling“. Und außerhalb der Kinosäle? Da geht es um die Veränderungen der Kinolandschaft durch Zensur, Wirtschaft und das Internet. Unsere Bloggerin Charlotte Noblet berichtet für Sie täglich von der 62. Berlinale.
Hausblog: Aus dem nd über das nd: In unserem Hausblog halten wir Sie über alles berichtenswerte aus Redaktion und Verlag auf dem Laufenden.
Blog von Marcus Meier: Welche Chancen erwachsen aus technischen Innovationen - für eine soziale und umweltfreundliche Gesellschaft, für mehr Demokratie, für ein rationaleres Wirtschaftssystem? Wo verhindern kapitalistische Mechanismen den technischen Fortschritt oder den fortschrittlichen Technikgebrauch? Wie, wo und warum generiert der Kapitalismus schlicht Fortschrott? Das sind die Fragen, die das neue nd-Weblog "Linke und Technik..! Fortschritt, Fortschrott und die Folgen " beantworten will. Autor Marcus Meier ist übrigens beides: Technikfreund und Technikskeptiker.

Charlotte Noblet bloggt regelmäßig für das nd. Ob Berlinale, Leipziger Buchmesse oder RUHR.2010. Ausgestattet mit Stift, Charme und Wortwitz ist die Französin da zu finden, wo Kultur los ist.

Marcus Meier ist Journalist und arbeitet zu den Themen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Für das nd schreibt er seit Oktober 2009 regelmäßig – und meist zu NRW-Themen. Meier betreibt Das SPRUSKO-Prinzip, ein Weblog »zur Kritik des Ramsch-Kapitalismus«. Er lebt und arbeitet in Köln. Seine Webseite: www.marcusmeier.de.

Max Böhnel lebt seit dreizehn Jahren in der Nähe von New York und berichtet als freier Journalist für deutschsprachige Radiosender, Print- und Internetmedien, unter anderem auch für nd.

Christoph Nitz ist Geschäftsführer von Linke Medienakademie e.V.. Lange Jahre aktiv als Musikredakteur für Stadtzeitungen und bei Radio Dreyeckland, dem ersten freien Radio in der Bundesrepublik. Seit vielen Jahren ist er von der Atmosphäre des Montreux Jazz Festival angezogen.

Ghassan Abid ist deutscher Politik-wissenschaftler mit tunesischen Wurzeln, Buchautor und Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste". Für mehrere Medien (TV, Print, Online) stand Ghassan Abid als politischer Analyst zum Land Tunesien bereit.
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