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Übersicht: Umwelt

  • 15.03.2010

    Nachhaltige Visionen

    Solarwärmekraftwerk in Spanien
    Von Angelika Nguyen

    Der Film »Die 4. Revolution – Energy Autonomy« beschwört eine Vision: Die Menschheit befreit sich in den nächsten 30 Jahren von fossiler und atomarer Energieerzeugung. Am Donnerstag startet der Film von Carl-A. Fechner in ausgewählten Kinos. Mehr ...

  • 15.03.2010

    Anti-Utopie einer Öko-Diktatur

    Wolfgang Harich an seinem 75. Geburtstag
    Von Alexander Amberger

    Heute vor 15 Jahren starb Wolfgang Harich. Mit seinem Namen bringt man meist die oppositionelle »Gruppe Harich« von 1956 in Verbindung. Manche erinnern sich auch an sein Engagement in der »Alternativen Enquête-Kommission DDR-Geschichte« nach 1990. Doch er war auch einer der ökologischen Vordenker der DDR. Anfang der siebziger Jahre erschienen im Westen erste Forschungsergebnisse, die auf Gefahren ... Mehr ...

  • 15.03.2010
    aufgefallen

    Agrarexporte und Hunger

    Von Steffen Schmidt

    Bei der Debatte um Umweltschutz und Landwirtschaft wird nicht selten das Argument vorgebracht, wir könnten es uns angesichts wachsender Weltbevölkerung nicht leisten, auch nur einen Quadratmeter nutzbaren Bodens der Wildnis zu überlassen. Gelegentlich wird angesichts Abermillionen Hungernder in der Welt an dieser Stelle auch die Moral bemüht. Doch ist es überhaupt realistisch, dass Europa oder die... Mehr ...

  • 08.03.2010
    aufgefallen

    Kampf gegen Staudämme

    Von Peter Nowak

    Viele werden noch nichts vom Internationalen Aktionstag gegen Staudämme gehört haben, der am 14. März schon zum dreizehnten Mal stattfindet. Für viele Menschen vor allem in Asien und Lateinamerika hat der Tag eine zentrale Bedeutung. Schließlich sind Millionen Menschen auf diesen Kontinenten durch neue Staudammprojekte in ihrer Existenz bedroht. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 40 000 Staudä... Mehr ...

  • 08.03.2010

    Militär als Pate des Kahlschlags

    Brandrodung auf Borneo  Foto: dpa/Greenpeace
    Von Michael Lenz

    Die zum größeren Teil zu Indonesien und zum kleineren zu Malaysia gehörende Insel Borneo ist »Ground Zero« im Kampf um erneuerbare Energiequellen. Urwälder müssen für Palmölplantagen weichen. Unternehmer, Politiker, Polizei, Provinzgouverneure, Forstbeamte verdienen sich am grünen Öl eine goldene Nase. Eingeborene Stämme auf Borneo lassen nichts unversucht, die Abholzung ihrer Wälder zu verhindern... Mehr ...

  • 08.03.2010

    Schiffsbohrwurm in der Ostsee

    Schwedisches Kriegschiffswrack aus dem Jahre 1715
    Von Andreas Knudsen, Kopenhagen

    Eingeschleppte Arten aus fernen Biotopen können nicht nur das ökologische Gleichgewicht unterminieren, sie können auch wirtschaftliche Schäden hervorrufen oder Kulturgüter bedrohen. Der Schiffsbohrwurm ist in der Ostsee zu einer solchen Bedrohung geworden.Die Ostsee ist ein wichtiger Verkehrsweg, seitdem Menschen an ihren Küsten lebten. Die Spuren einstiger Handelswege wie Seeschlachten finden sic... Mehr ...

  • 08.03.2010

    Welcher Wald ist nachhaltig?

    Von Benjamin Haerdle

    Ausgerechnet die CDU hat eine bundesweite Debatte über Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft vom Zaun gebrochen. In Hessen will die Umweltministerin Landeswälder nach den bei Waldbesitzern ungeliebten Kriterien des Forest Stewardchip Council (FSC) zertifizieren lassen. Mehr ...

  • 06.03.2010

    900 Kilo Erz für einen Laptop

    Kein Malheur, sondern Absicht: Bundesumweltminister Norbert Röttgen beim Zerlegen eines Computers an einer Recycling-Station
    Von Velten Schäfer, Hannover

    Öko-Dämmerung bei Computerfreaks: Der Branchenverband Bitkom forciert eine »Green IT-Strategie«, das Umweltministerium kündigt ein Energieeffizienz-Label an. Der weltgrößten IT-Messe geht es trotzdem nicht gut. Mehr ...

  • 01.03.2010

    Endlich mal Hai

    Haifischflossen auf einem chinesischen Großmarkt Foto: dpa
    Von Walter Schmidt

    Bei der Artenschutzkonferenz der Vereinten Nationen (UN) Mitte März in Katar ist die Rettung bedrohter Haie erstmals einer der Schwerpunkte. Deren ökologische Bedeutung ist gewaltig – ihr Ruf leider weniger. Ob als Sushi, See-Stör oder Schillerlocke landen sie dennoch weltweit auf dem Teller. Mehr ...

  • 01.03.2010
    aufgefallen

    Walgeschenke an Japan?

    Von Steffen Schmidt

    Noch vor der UNO-Artenschutzkonferenz trifft sich diese Woche eine Arbeitsgruppe der Internationalen Walfangkommission (IWC) in den USA. Nun ist die IWC von der Gründung an zwar eher ein Jagdverband, der Abschussquoten aushandelt, als ein Artenschutzverein. Doch infolge der Ausrottung einiger der lukrativsten Walarten kam auch den Jägern der Gedanke, dass es ohne etwas Schutz bald gar nichts mehr ... Mehr ...

  • 01.03.2010

    Auf leisen Touren

    Bis zum Juni 2011 soll die Flotte dieser Elektroautos im Harz auf 25 Fahrzeuge aufgestockt werden.
    Von Eckart Roloff

    Am 30. Juni 2008 wurde in dem Harzstädtchen Dardesheim die erste Harzer Solarstromtankstelle eröffnet. Inzwischen arbeitet man in der Region an einem flächendeckenden Netz zur Versorgung von Elektroautos mit regenerativer Energie. Mehr ...

  • 01.03.2010

    Grüner Anstrich für Olympia

    Von Martin Koch

    Die XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver sind Geschichte. Es sollten bekanntlich die »grünsten Spiele« aller Zeiten werden. Aus der Sicht der Umweltverbände hat das nicht so ganz geklappt. Mehr ...

  • 22.02.2010

    Unbekannter Lebensraum

    Von Tom Mustroph

    Der Film »Unsere Ozeane« nimmt uns landgängige Zweibeiner mit in die Tiefen des Meeres. Vier Jahre lang hat ein Team um die französischen Filmemacher Jacques Perrin und Jacques Cluzaud das Wasser durchmessen. In dieser Woche kommt ihr Film ins Kino. Mehr ...

  • 22.02.2010

    Vertreibung in den Urwald

    Brandrodung nahe der Amazonas-Metropole Manaus. Oft roden von großen Agrarkonzernen vertriebene Kleinbauern so den Urwald. Doch zumeist folgen ihnen die großen Soja- und Zuckerrohrpflanzer bald nach.
    Von Mario Schenk, São Paulo

    Brasilien setzt zum Erreichen der Klimaschutzziele seit Langem auf den Einsatz von Agrosprit aus Zuckerrohr und Sojadiesel. In einer jüngst vorgelegten Studie unter der Leitung David Lapolas von der Uni Kassel wurden zum ersten Mal die Landnutzungsänderungen und die recht bescheidenen CO2-Einsparungen durch den Treibstoff vom Feld beziffert. Mehr ...

  • 22.02.2010

    Kein grünes Licht für Artenschutz

    Von Wolfgang Ewert

    Bis 2010 sollte einem EU-Beschluss zufolge dem Rückgang der Artenvielfalt Einhalt geboten werden. Die Realität ist jedoch eine andere. Auch im Internationalen Jahr der Biodiversität ist weltweit jede achte Vogelart, jede vierte Säugetierspezies und jede vierte Nadelbaumart vom Aussterben bedroht. Dass es auch in Deutschland nicht zum Besten steht, zeigen die Umweltverbände NABU und BUND in einer jüngst vorgestellten Analyse. Mehr ...

  • 22.02.2010
    aufgefallen

    Ideologie im Walde

    Von Steffen Schmidt

    Wer sich von Umweltpolitik behindert fühlt, greift gern zur Ideologiekeule. Ob Kritik an Agrargentechnik oder aktuell das Zertifizierungsverfahren des Forest Stewardship Council (FSC) – wer sich für Umweltbelange stark macht, wird gern verdächtigt, pure Ideologie über wissenschaftliche Einsicht zu stellen. Bei der Kritik des Deutschen Forstwirtschaftsrates am FSC beeindruckt vor allem eines:... Mehr ...

  • 15.02.2010

    Pestizide und Artenschwund

    Von Walter Willems

    Pestizide in der Landwirtschaft spielen eine Schlüsselrolle für die sinkende Tier- und Pflanzenvielfalt in Europa. Dies wies ein internationales Team von Agrarwissenschaftlern in neun europäischen Regionen nach. Um den Artenreichtum zu erhalten, müsse die Landwirtschaft die Verwendung von Spritzmitteln drastisch senken, betonen die Forscher. Mehr ...

  • 15.02.2010

    Badewanne oder Klo?

    Von Andreas Knudsen, Kopenhagen

    Die Ostsee liegt inmitten einer der reichsten Regionen der Welt und doch ist sie eines der schmutzigsten Meeresgebiete des Blauen Planeten. Doch der Ostseegipfel, den die private Stiftung Baltic Sea Action Group einberief, gab Hoffnung. Mehr ...

  • 15.02.2010

    Schlecht gemanagte Meere

    »Überfischung«, »sterbende Meere«, »aussterbende Fischarten«: Seit Jahren stellen Umweltschutzorganisationen die Fischerei an den Pranger und warnen vor dem »Untergang« der Meere. Mit Christopher Zimmermann, Meeresbiologe und stellvertretender Direktor des Instituts für Ostseefischerei des Johann Heinrich von Thünen-Instituts sprach Norbert Suchanek. Mehr ...

  • 15.02.2010
    aufgefallen

    Gar nicht cool

    Von Steffen Schmidt

    Das umweltschädliche Treibhausgas schlechthin ist für viele das Kohlendioxid. Dieses Gas ist dasjenige von den Spurengasen mit Klimawirkung, von dem wir Menschen durch Verbrennung fossiler Energieträger besonders viel produzieren, doch keineswegs das mit dem größten Treibhauseffekt. Selbst unter den vom Menschen hergestellten Stoffen laufen einige dem CO2 mühelos den Rang ab. So etwa sämtliche bis... Mehr ...

  • 08.02.2010

    »Klimastadt« als Standortmarketing?

    Von Detlef Kolze

    Bremerhaven als »international beachtete Klimastadt« – mit dieser Zielsetzung soll die Kommune an der Unterweser heller strahlen als bisher. Manches an dem Konzept lässt allerdings den Verdacht keimen, dass es bei der Klimastadtpolitik weniger um das Klima als vielmehr um die Stärkung des Standorts im Wettbewerb geht. Mehr ...

  • 08.02.2010
    aufgefallen

    Grundgesetz und AKW

    Von Peter Nowak

    In die Diskussion um die Laufzeitverlängerung von AKW hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) einen besonderen Akzent gesetzt. Sie stellte in dieser Woche in Berlin ein Gutachten vor, in dem ein längerer Weiterbetrieb der AKW für unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärt wird. Für die Autorin Cornelia Ziehm, die bei der DUH das Ressort Klimawende und Energiewandel leitet, verletzt der Staat seine Schutzp... Mehr ...

  • 08.02.2010

    Keine Kohle für CCS

    Jeffrey H. Michel

    Indien belegt hinter den USA und China den dritten Platz unter den Steinkohleländern. Die Förderung ist um acht Prozent jährlich auf inzwischen über 500 Millionen Tonnen gestiegen. Doch nach Angaben des Energy and Resources Institut (TERI) in Delhi dürften die abbauwürdigen Vorkommen bereits in 45 Jahren erschöpft sein. Mehr ...

  • 25.01.2010

    Neuer Dreck für den Baikalsee

    Hier sieht der Baikal noch ganz idyllisch aus.
    Von Bernhard Clasen

    Das Papier- und Zellulose-Kombinat am Baikalsee wird seinen Betrieb wieder aufnehmen. Am 13. Januar hatte Russlands Premierminister Wladimir Putin das zweijährige Verbot der Einleitung von Industrieabwässern in den Baikalsee aufgehoben. Mehr ...

  • 25.01.2010

    Eulenschützer schlagen Alarm

    In Wildparks haben Schleiereulen noch keine Probleme.
    Von Dieter Hanisch, Kiel

    Eulenschützer sind beunruhigt: Der Bestand der Tiere nimmt ab. Im vergangenen Jahr sind in vielen Populationen weniger Jungtiere gezählt worden. Kernproblem ist ein rückläufiges Nahrungsangebot. Ferner reduzieren sich vielerorts die Brutgelegenheiten. Mehr ...

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