Der Film »Die 4. Revolution – Energy Autonomy« beschwört eine Vision: Die Menschheit befreit sich in den nächsten 30 Jahren von fossiler und atomarer Energieerzeugung. Am Donnerstag startet der Film von Carl-A. Fechner in ausgewählten Kinos. Mehr ...
Heute vor 15 Jahren starb Wolfgang Harich. Mit seinem Namen bringt man meist die oppositionelle »Gruppe Harich« von 1956 in Verbindung. Manche erinnern sich auch an sein Engagement in der »Alternativen Enquête-Kommission DDR-Geschichte« nach 1990. Doch er war auch einer der ökologischen Vordenker der DDR. Anfang der siebziger Jahre erschienen im Westen erste Forschungsergebnisse, die auf Gefahren ... Mehr ...
Bei der Debatte um Umweltschutz und Landwirtschaft wird nicht selten das Argument vorgebracht, wir könnten es uns angesichts wachsender Weltbevölkerung nicht leisten, auch nur einen Quadratmeter nutzbaren Bodens der Wildnis zu überlassen. Gelegentlich wird angesichts Abermillionen Hungernder in der Welt an dieser Stelle auch die Moral bemüht. Doch ist es überhaupt realistisch, dass Europa oder die... Mehr ...
Viele werden noch nichts vom Internationalen Aktionstag gegen Staudämme gehört haben, der am 14. März schon zum dreizehnten Mal stattfindet. Für viele Menschen vor allem in Asien und Lateinamerika hat der Tag eine zentrale Bedeutung. Schließlich sind Millionen Menschen auf diesen Kontinenten durch neue Staudammprojekte in ihrer Existenz bedroht. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 40 000 Staudä... Mehr ...
Die zum größeren Teil zu Indonesien und zum kleineren zu Malaysia gehörende Insel Borneo ist »Ground Zero« im Kampf um erneuerbare Energiequellen. Urwälder müssen für Palmölplantagen weichen. Unternehmer, Politiker, Polizei, Provinzgouverneure, Forstbeamte verdienen sich am grünen Öl eine goldene Nase. Eingeborene Stämme auf Borneo lassen nichts unversucht, die Abholzung ihrer Wälder zu verhindern... Mehr ...
Eingeschleppte Arten aus fernen Biotopen können nicht nur das ökologische Gleichgewicht unterminieren, sie können auch wirtschaftliche Schäden hervorrufen oder Kulturgüter bedrohen. Der Schiffsbohrwurm ist in der Ostsee zu einer solchen Bedrohung geworden.Die Ostsee ist ein wichtiger Verkehrsweg, seitdem Menschen an ihren Küsten lebten. Die Spuren einstiger Handelswege wie Seeschlachten finden sic... Mehr ...
Ausgerechnet die CDU hat eine bundesweite Debatte über Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft vom Zaun gebrochen. In Hessen will die Umweltministerin Landeswälder nach den bei Waldbesitzern ungeliebten Kriterien des Forest Stewardchip Council (FSC) zertifizieren lassen. Mehr ...
Öko-Dämmerung bei Computerfreaks: Der Branchenverband Bitkom forciert eine »Green IT-Strategie«, das Umweltministerium kündigt ein Energieeffizienz-Label an. Der weltgrößten IT-Messe geht es trotzdem nicht gut. Mehr ...
Bei der Artenschutzkonferenz der Vereinten Nationen (UN) Mitte März in Katar ist die Rettung bedrohter Haie erstmals einer der Schwerpunkte. Deren ökologische Bedeutung ist gewaltig – ihr Ruf leider weniger. Ob als Sushi, See-Stör oder Schillerlocke landen sie dennoch weltweit auf dem Teller. Mehr ...
Noch vor der UNO-Artenschutzkonferenz trifft sich diese Woche eine Arbeitsgruppe der Internationalen Walfangkommission (IWC) in den USA. Nun ist die IWC von der Gründung an zwar eher ein Jagdverband, der Abschussquoten aushandelt, als ein Artenschutzverein. Doch infolge der Ausrottung einiger der lukrativsten Walarten kam auch den Jägern der Gedanke, dass es ohne etwas Schutz bald gar nichts mehr ... Mehr ...
Am 30. Juni 2008 wurde in dem Harzstädtchen Dardesheim die erste Harzer Solarstromtankstelle eröffnet. Inzwischen arbeitet man in der Region an einem flächendeckenden Netz zur Versorgung von Elektroautos mit regenerativer Energie. Mehr ...
Die XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver sind Geschichte. Es sollten bekanntlich die »grünsten Spiele« aller Zeiten werden. Aus der Sicht der Umweltverbände hat das nicht so ganz geklappt. Mehr ...
Der Film »Unsere Ozeane« nimmt uns landgängige Zweibeiner mit in die Tiefen des Meeres. Vier Jahre lang hat ein Team um die französischen Filmemacher Jacques Perrin und Jacques Cluzaud das Wasser durchmessen. In dieser Woche kommt ihr Film ins Kino. Mehr ...
Brasilien setzt zum Erreichen der Klimaschutzziele seit Langem auf den Einsatz von Agrosprit aus Zuckerrohr und Sojadiesel. In einer jüngst vorgelegten Studie unter der Leitung David Lapolas von der Uni Kassel wurden zum ersten Mal die Landnutzungsänderungen und die recht bescheidenen CO2-Einsparungen durch den Treibstoff vom Feld beziffert. Mehr ...
Bis 2010 sollte einem EU-Beschluss zufolge dem Rückgang der Artenvielfalt Einhalt geboten werden. Die Realität ist jedoch eine andere. Auch im Internationalen Jahr der Biodiversität ist weltweit jede achte Vogelart, jede vierte Säugetierspezies und jede vierte Nadelbaumart vom Aussterben bedroht. Dass es auch in Deutschland nicht zum Besten steht, zeigen die Umweltverbände NABU und BUND in einer jüngst vorgestellten Analyse. Mehr ...
Wer sich von Umweltpolitik behindert fühlt, greift gern zur Ideologiekeule. Ob Kritik an Agrargentechnik oder aktuell das Zertifizierungsverfahren des Forest Stewardship Council (FSC) – wer sich für Umweltbelange stark macht, wird gern verdächtigt, pure Ideologie über wissenschaftliche Einsicht zu stellen. Bei der Kritik des Deutschen Forstwirtschaftsrates am FSC beeindruckt vor allem eines:... Mehr ...
Pestizide in der Landwirtschaft spielen eine Schlüsselrolle für die sinkende Tier- und Pflanzenvielfalt in Europa. Dies wies ein internationales Team von Agrarwissenschaftlern in neun europäischen Regionen nach. Um den Artenreichtum zu erhalten, müsse die Landwirtschaft die Verwendung von Spritzmitteln drastisch senken, betonen die Forscher. Mehr ...
Die Ostsee liegt inmitten einer der reichsten Regionen der Welt und doch ist sie eines der schmutzigsten Meeresgebiete des Blauen Planeten. Doch der Ostseegipfel, den die private Stiftung Baltic Sea Action Group einberief, gab Hoffnung. Mehr ...
»Überfischung«, »sterbende Meere«, »aussterbende Fischarten«: Seit Jahren stellen Umweltschutzorganisationen die Fischerei an den Pranger und warnen vor dem »Untergang« der Meere. Mit Christopher Zimmermann, Meeresbiologe und stellvertretender Direktor des Instituts für Ostseefischerei des Johann Heinrich von Thünen-Instituts sprach Norbert Suchanek. Mehr ...
Das umweltschädliche Treibhausgas schlechthin ist für viele das Kohlendioxid. Dieses Gas ist dasjenige von den Spurengasen mit Klimawirkung, von dem wir Menschen durch Verbrennung fossiler Energieträger besonders viel produzieren, doch keineswegs das mit dem größten Treibhauseffekt. Selbst unter den vom Menschen hergestellten Stoffen laufen einige dem CO2 mühelos den Rang ab. So etwa sämtliche bis... Mehr ...
Bremerhaven als »international beachtete Klimastadt« – mit dieser Zielsetzung soll die Kommune an der Unterweser heller strahlen als bisher. Manches an dem Konzept lässt allerdings den Verdacht keimen, dass es bei der Klimastadtpolitik weniger um das Klima als vielmehr um die Stärkung des Standorts im Wettbewerb geht. Mehr ...
In die Diskussion um die Laufzeitverlängerung von AKW hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) einen besonderen Akzent gesetzt. Sie stellte in dieser Woche in Berlin ein Gutachten vor, in dem ein längerer Weiterbetrieb der AKW für unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärt wird. Für die Autorin Cornelia Ziehm, die bei der DUH das Ressort Klimawende und Energiewandel leitet, verletzt der Staat seine Schutzp... Mehr ...
Indien belegt hinter den USA und China den dritten Platz unter den Steinkohleländern. Die Förderung ist um acht Prozent jährlich auf inzwischen über 500 Millionen Tonnen gestiegen. Doch nach Angaben des Energy and Resources Institut (TERI) in Delhi dürften die abbauwürdigen Vorkommen bereits in 45 Jahren erschöpft sein. Mehr ...
Das Papier- und Zellulose-Kombinat am Baikalsee wird seinen Betrieb wieder aufnehmen. Am 13. Januar hatte Russlands Premierminister Wladimir Putin das zweijährige Verbot der Einleitung von Industrieabwässern in den Baikalsee aufgehoben. Mehr ...
Eulenschützer sind beunruhigt: Der Bestand der Tiere nimmt ab. Im vergangenen Jahr sind in vielen Populationen weniger Jungtiere gezählt worden. Kernproblem ist ein rückläufiges Nahrungsangebot. Ferner reduzieren sich vielerorts die Brutgelegenheiten. Mehr ...
Gott verbiete das jemand seinen Besitz auch mal selbst benutzen moechte!
.....und sie versinkt im tiefer im Sumpf des Kapitals..........
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