Parlamentswahlen verschafften der Volksvertretung keinesfalls ein »völlig neues Gesicht«
Ein neues Parlament sollte Armenien durch die Wahlen am vergangenen Sonntag erhalten. Doch von einer »Erneuerung« kann kaum die Rede sein.Mehr ...
Erinnerung an die Massaker vor 97 Jahren
Tausende Menschen haben am Dienstag der armenischen Opfer der Massaker vor 97 Jahren gedacht.Mehr ...
Kommentar von Uwe Sattler
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Völkermord-Vorwürfe gegen Paris
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat als Reaktion auf eine umstrittene Genozid-Initiative in Paris nun seinerseits Frankreich Völkermord in Algerien vorgeworfen.Mehr ...
Paris: Neues Gesetz verärgert die Türkei
Ein Gesetz, das das Negieren von Völkermord und vor allem des Massakers der Türken an den Armeniern 1915 unter Strafe stellt, wurde in der Pariser Nationalversammlung am Donnerstag in erster Lesung mit großer Mehrheit angenommen.Mehr ...
Patriarchat warnt vor Spannungen
In Frankreichs Nationalversammlung soll ein Gesetz verabschiedet werden, dass die Leugnung türkischer Verbrechen an den Armeniern unter Strafe stellt. Unter diesen selbst wird das kritisch gesehen.Mehr ...
Stepan Grigorjan beschreibt die armenische Sicht auf den »eingefrorenen« Konflikt
Stepan Grigorjan ist Vorstandsvorsitzender des Analysezentrums für Globalisierung und Regionale Kooperation (ACGRC), einer Denkfabrik in Armeniens Hauptstadt Jerewan. Der promovierte Physiker war bis 2002 Berater des armenischen Außenministeriums, davor Abgeordneter der Nationalversammlung. »nd« sprach mit ihm über die armenische Sicht auf den Konflikt um Berg-Karabach. Die Fragen stellte Franz Altmann.Mehr ...
In Dörfern an der Waffenstillstandslinie des Karabach-Konflikts
Nach wie vor ist der Konflikt um das von Armeniern für unabhängig erklärte, völkerrechtlich jedoch zu Aserbaidshan gehörige Gebiet Berg-Karabach ungelöst. Zwischen 1991 und 1994 tobte im Südkaukasus ein blutiger Krieg. Seither bezichtigen sich Armenier und Aserbaidshaner gegenseitig immer wieder der Verletzung des Waffenstillstands.Mehr ...
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Lohnstreit sorgt für Stillstand im armenischen Atomkraftwerk Medzamor
Das jüngste Erdbeben in der Ost-Türkei war auch in Armenien zu spüren. Dort liegt ein besonders störanfälliges AKW.Mehr ...
Lösung des eingefrorenen Konflikts nicht in Sicht
Seit fast 20 Jahren wird unter dem Schirm der OSZE über die Beilegung des Konflikts um Berg-Karabach diskutiert - ohne nennenswerte Fortschritte. Angeblich will sich Frankreichs Präsident jetzt einschalten.Mehr ...
20 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung ist das Land in den Händen heimischer Kartelle
Richard Giragosian ist Direktor des Zentrums für Regionale Studien in der armenischen Hauptstadt Jerewan. Wie andere ehemalige Sowjetrepubliken feierte Armenien im September seine 20-jährige Unabhängigkeit. Wirtschaftlich gab es allerdings nicht viel zu feiern. Große Teile der Bevölkerung leiden unter Armut, viele suchen ihr Heil in der Emigration. Das Misstrauen gegenüber den politischen Akteuren groß ist. Auf die Frage nach den Schuldigen hört man immer wieder: »Die Oligarchen!« Über das armenische Oligarchensystem gab Giragosian im Gespräch mit Lennart Lehmann Auskunft.Mehr ...
Was die armenische Erdbebenstadt Gjumri mit Berlin verbindet
Gjumri gilt als Armeniens Armenhaus. Vor zwei Jahrzehnten wurde die Stadt bei einem verheerenden Erdbeben stark beschädigt; bis heute wirkt vieles improvisiert oder gar vergessen. Hoffnung bieten KunstprojekteMehr ...
Drohungen werden wieder lauter
Bisher sind es nur Drohungen, doch die nehmen an Aggressivität deutlich zu: Die Spannungen um Berg-Karabach, die zu Aserbaidshan gehörende, mehrheitlich von Armeniern bewohnte Region, die sich 1988 für unabhängig erklärt hatte, werden wieder angeheizt.Mehr ...
Neue Spannungen Armenien – Aserbaidshan
Armenien hat beim Besuch des russischen Präsidenten Medwedjew in Jerewan einen Stationierungsvertrag für russisches Militär um 25 Jahre verlängert. Das gilt als Reaktion auf wieder wachsende Spannungen mit dem Nachbarn Aserbaidshan.Mehr ...
Die Armenier-Frage
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Eine traurige Hinterlassenschaft des Krieges um Berg-Karabach
Gegen internationalen Protest wurde in Berg-Karabach am vergangenen Wochenende ein neues Parlament gewählt. Ein »schwerer Verstoß« gegen internationale Gesetze, wie es aus Aserbaidshan hieß, zu dem das Gebiet völkerrechtlich gehört. Faktisch wird es jedoch von armenischen Separatisten beherrscht – und die halten nicht nur das eigentliche Berg-Karabach besetzt.Mehr ...
Massenmord vor 95 Jahren entzweit bis heute Türken und Armenier
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Jerewan stoppt Ratifizierung der »Zürcher Protokolle«
Als Armenien und die Türkei am 10. Oktober vergangenen Jahres unter Schweizer Vermittlung die »Zürcher Protokolle« über die Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichneten, warnten Beobachter vor überzogenen Hoffnungen: Die Kuh sei erst vom Eis, wenn beide Parlamente die Abmachungen ratifizieren.Mehr ...
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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