Anwälte kritisieren übereilte Asylverfahren an Flughäfen, doch die Bundesregierung will daran festhalten
Die Bundesregierung zwingt Brandenburg und Berlin, Millionen Euro für den Abschiebeknast auf dem neuen Grußflughafen BER auszugeben. Über 70 Organisationen und prominente Einzelpersonen fordern eine Abschaffung des Asylschnellverfahrens. Sie kritisieren es als menschenrechtswidrig.Mehr ...
Antirassistische Initiative beleuchtet Schicksale von Flüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien
Der aktuelle Bericht der Antirassistischen Initiative dokumentiert bedrückende Lebensgeschichten von Roma, die aus der Bundesrepublik nach Südosteuropa abgeschoben wurden.Mehr ...
Hamburger Initiative will offizielle Benennung
Für viele ist der kleine namenlose Platz in Hamburg-Ottensen längst der Kemal-Altun-Platz. Bezirkspolitiker wie auch die Bürgerschaftsfraktion der LINKEN wollen, dass er auch offiziell nach Kemal Altun benannt wird. Der türkische Student, der 1980 vor der damaligen Militärdiktatur aus seiner Heimat floh, nahm sich 1983 in deutscher Auslieferungshaft das Leben.Mehr ...
Göttinger Romafamilie wehrt sich gegen Abschiebung
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Verbände fordern Verzicht auf Asylverfahren am Flughafen »Willy Brandt«
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Kommentar von Christian Klemm
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Selbst die UNO kritisiert die Lagerunterbringung von Flüchtlingen – In Bayern ist man anderer Meinung
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2010: 48 000 Anträge in Deutschland gestellt
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Standpunkt von Martin Ling
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Bei einer Flüchtlingstragödie vor Lampedusa ertrinken mehr als 200 Nordafrikaner
Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa hat sich ein Drama abgespielt. Wie die italienische Küstenwache am Mittwoch mitteilte, kenterte in der Nacht rund 70 Kilometer südwestlich der Insel ein Flüchtlingsboot aus Libyen mit bis zu 300 Menschen an Bord. Bis zum Mittag konnten nur 48 Menschen gerettet werden.Mehr ...
Auf Lampedusa macht sich Verzweiflung breit
In Italien erreicht das Flüchtlingsdrama weitere Höhepunkte. Trotz der Versprechungen von Ministerpräsident Silvio Berlusconi bleibt die Lage auf Lampedusa verheerend. Aus eilig errichteten Zeltlagern in anderen Landesteilen flüchten die Tunesier zu Tausenden, und auch an der Grenze zu Frankreich sind sie unmenschlichen Bedingungen ausgesetzt.Mehr ...
Erste Schiffe aus Libyen
In der Nacht zu Sonntag erreichte ein erstes Flüchtlingsboot aus Tripolis die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Angaben der Küstenwache und von Hilfsorganisationen zufolge waren fast 300 Menschen an Bord, vor allem Eritreer und Äthiopier, die vor der Gewalt in Libyen geflohen waren.Mehr ...
Sorgen vor neuer Flüchtlingswelle
Italienische Flugzeuge nehmen an den Kampfhandlungen über Libyen teil und Italien stellt der »Koalition der Willigen« seine Stützpunkte zur Verfügung. Doch gibt es auch innerhalb der Regierung, aber vor allem in der Bevölkerung, immer größere Zweifel daran, dass dies richtig ist.Mehr ...
Italienische und französische Extremisten machen auf und mit Lampedusa Wahlkampf
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Italienische Mittelmeerinsel wird mit neuem Ansturm von Booten aus Nordafrika konfrontiert
Auf Lampedusa herrscht – mal wieder – der Notstand. In den vergangenen Tagen sind fast 2000 Flüchtlinge auf der Insel eingetroffen. Die Behörden rechneten mit weiteren Überfahrten, auch aus dem von blutigen Unruhen erschütterten Libyen.Mehr ...
In Rom fürchtet man Flüchtlingsansturm
Für Italien ist das Geschehen in Libyen von besonderer Bedeutung. Nicht nur dass Italien für seine einstige Kolonie der größte Handelspartner ist, libysches Kapital ist auch in vielen großen Unternehmen auf der Apenninen-Halbinsel vertreten, und dazu kommt, dass Ministerpräsident Silvio Berlusconi enge Beziehungen zu Muammar al-Gaddafi pflegt.Mehr ...
Bundesrepublik will keine Tunesier aufnehmen / EU-Kommissarin fordert Solidarität der Nordländer
Die Lage der tunesischen Flüchtlinge auf der italienischen Insel Lampedusa bleibt angespannt. Ein Hungerstreik soll ihre Abschiebung verhindern.Mehr ...
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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