In Hamburg droht der gemeinsame Unterricht von Behinderten und Nichtbehinderten am Spardiktat zu scheitern
2011 mahnte die UNESCO Deutschland, Förder- und Sonderschulen aufzulösen und deren Kinder an Regelschulen zu unterrichten. Damit die Regelschulen diesem Anspruch gerecht werden können, bedarf es jedoch gewaltiger Anstrengungen. Die Schulen brauchen zusätzliches qualifiziertes Personal, aber nicht nur das: Der Film »Gemeinsam anders«, der am Mittwoch in der ARD lief, zeigte, dass die Inklusion nicht zum Nulltarif zu haben ist. Dennoch wird vielerorts, wie z.B. in Hamburg, versucht, die Umgestaltung kostenneutral zu halten. Im ersten Schritt werden Kinder mit »Förderbedarf Lernen, Sprache und Entwicklung« in den Regelschulbetrieb sukzessive eingegliedert, ohne dass es zu einer ausreichenden Versorgung kommt. Nicht zuletzt müssen Lehrkräfte dies ausbaden. Lena Tietgen sprach mit einer Sonderpädagogin aus der Hansestadt über die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Weil die Lehrerin berufliche Nachteile fürchtet, will sie anonym bleiben.Mehr ...
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Öffentliche LEA-Klubs helfen behinderten Menschen beim Lesen - ein Beispiel aus Hamburg
Vor wenigen Monaten gründete sich der erste LEA Leseklub für behinderte und nichtbehinderte Menschen in Hamburg. Die Idee stammt aus den USA und hat sich vor allem im Kölner Raum verbreitet. Bundesweit gibt es 17 Klubs - es sollen mehr werden.Mehr ...
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Laut Gutachter dürfen sich höchstens 14 Gehbehinderte im Plenarsaal des Reichstags aufhalten
Weil es im Reichstag an Fluchtmöglichkeiten fehlt, dürfen laut einem dem »nd« vorliegenden Gutachten maximal 14 Rollstuhlfahrer in den Plenarsaal. Bislang weiß niemand, wie viele Gehbehinderte unter den 1240 Wahlleuten der Bundesversammlung am 18. März sein werden.Mehr ...
Der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern stellt das deutsche Schulsystem in Frage
2012 wurde von Politikern und Verbänden zum Jahr der Inklusion erklärt. An alle Schulformen der Sekundarstufe ist der Anspruch zu stellen, sich der Inklusion zu öffnen – auch an das Gymnasium. Ist Inklusion zu teuer? Unterricht behinderter Kinder gibt es auch heute nicht zum Nulltarif. Lena Tietgen hat zum Auftakt Ulf Preuss-Lausitz befragt, der seit 2010 dem Sprecherrat des Expertenkreises »Inklusive Bildung« der deutschen UNESCO-Kommission angehört. Bis zu seiner Emeritierung forschte Preuss-Lausitz an der TU Berlin im Bereich Schulpädagogik.Mehr ...
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Wie aus dem Bild für das Auge ein Bild für das Ohr wird
Auch blinde Menschen gehen gern ins Kino, leider haben sie viel zu selten die Chance. Die Filmbeschreiberinnen von Hörfilm e.V. präsentieren »Barbara« und »Die Wand« mit einer Audiodeskription für Sehbehinderte.Mehr ...
Schulpolitik ist Ländersache - und genau das wird beim Thema Inklusion zum Problem
Deutschland steht vor einer Herkulesaufgabe: Inklusion. Gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung soll der Regelfall werden - ein fundamentaler Wandel. Eine UN-Konvention verpflichtet, doch bei der Umsetzung hapert es. Denn Schulpolitik ist Ländersache - und die Länder sind in dieser Angelegenheit unterschiedlich weit.Mehr ...
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Schweizer Langzeitstudie entzieht der Sonderschule für sogenannte Lernbehinderte die Legitimation
Wird die spätere berufliche und soziale Situation von Kindern mit einer »Lernbehinderung« durch schulische Integration oder durch eine separate Unterrichtung besser gefördert? Eine Schweizer Studie bejaht diese Frage.Mehr ...
Behinderte sollen in Sachsen besser Arbeit finden / Programm noch wenig bekannt
In Sachsen wurde eine »Allianz« gegründet, die Behinderte besser in Arbeit bringen soll. Bisher ist das Programm noch kaum bekannt: Fördergelder fließen nur zögerlich ab.Mehr ...
Matthias Münning fordert ein Teilhabegeld für Behinderte / Münning ist Sozialdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, eines der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung
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In Darmstadt wurden erstmals in Deutschland Dolmetscher für ausländische Gebärden geprüft
Gehörlose Menschen nutzen bei ihren Gesprächen in Deutschland andere Gesten als Gehörlose etwa in Amerika. Helfen können da Gebärdensprach-Dolmetscher. Ihr Handwerk lernen sie in Hamburg, geprüft werden sie in Darmstadt.Mehr ...
Mit dem Ende des ÖBS ist das Berliner Internetportal »Mobidat« massiv eingeschränkt
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Mit einem zweigleisigen Ansatz werden Menschen mit Behinderung unterstützt
Seit 1993 ist er eine feste Institution: der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember. Wichtiger als der Gedenktag ist es freilich, die vor fünf Jahren verabschiedete UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung mit Leben zu füllen. SODI bemüht sich in Vietnam darum.Mehr ...
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Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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