Olivier Assayas über »Carlos«, der ein Söldner war, kein Führer
Olivier Assayas, geboren am 25. Januar 1955 als Sohn des Regisseurs Jacques Rémy in Paris, ist seit Mitte der 1980 Jahre als Drehbuchautor und Regisseur aus der französischen Filmszene nicht mehr wegzudenken. Für André Techiné schrieb er 1986 die Vorlage für »Schauplatz des Verbrechens«, sein eigenes Debüt gab er im gleichen Jahr mit »Lebenswut«. 1992 wurde er mit dem Prix Vigo für »Paris erwacht« geehrt, sein kommerziellster Erfolg war »Irma Vep« mit Maggie Cheung. Hinter »Carlos – der Schakal« steht neben Produzenten aus Frankreich auch der Berliner Produzent Jens Meurer.