Gewerkschafts-Chef Franz-Josef Möllenberg über die Zeit nach der Krise und das Handeln der Unternehmerverbände
Franz-Josef Möllenberg ist seit 1975 bei der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) beschäftigt. Nach einer Tätigkeit als Gewerkschaftssekretär in seinem Geburtsort Hagen/Westfalen übernahm er 1978 die Leitung der Hagener NGG-Verwaltungsstelle. Seit 1992 ist der gelernte Bankkaufmann Gewerkschaftsvorsitzender, seit 1993 Vizepräsident der Internationalen Union der Lebensmittel-, Landwirtschafts-, Hotel-, Restaurant-, Café- und Genussmittelarbeiter-Gewerkschaften. Möllenberg – 57 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder – ist der dienstälteste und zudem zweitjüngste Vorsitzende einer DGB-Mitgliedsgewerkschaft. Über Krisenfolgen, Herbstproteste und die Herausforderungen der NGG sprach mit ihm Jörg Meyer.