Thomas Ostermeier über das Lebenswerk und eine Wahrheit von Marx
THOMAS OSTERMEIER wurde 1968 in Soltau geboren, als Sohn eines Berufssoldaten und einer Verkäuferin. Er wuchs im niederbayerischen Landshut auf. Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin, danach erhob er die »Baracke« des Deutschen Theaters Berlin zum Wallfahrtsort: aufstörend raue Gegenwartsdramatik. Seit 1999 künstlerischer Leiter der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Einer der prägenden Regisseure des deutschsprachigen Theaters. Einige seiner Inszenierungen sind weltweit Kultereignisse. Ibsen oder Shakespeare bei Ostermeier: aggressive Zeitbezogenheit; das Gute, Schöne und Wahre im heftigen Clinch mit dem menschlichsten aller Schicksalsschläge: dem bürgerlichen Mittelmaß.