Heiner Geißler über die menschenverachtende Diktatur des Finanzkapitals, eine willfährige Politik und die Notwendigkeit vernunftgeleiteten Widerstands
Heiner Geißler hat ein neues Buch geschrieben: »Sapere aude! Warum wir eine neue Aufklärung brauchen« (Ullstein, 157 S., geb., 16,99 €). Darin begründet der studierte Philosoph und Jurist (Jg. 1930), warum die Menschen das Vertrauen in die Politik verloren haben: weil die Politiker die Demokratie den Finanzmärkten auslieferten und eine intransparente Staatsbürokratie die Bürger bevormundet. Der CDU-Politiker und Mitglied von attac ruft uns alle mit Immanuel Kant auf: Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen! Mit Dr. Heiner Geißler sprach Karlen Vesper.Mehr ...
Heinz-Dieter Haustein beschreibt den aufhaltsamen Aufstieg des Geldkapitals in der Geschichte
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Über den Vorschlag, das Wort »sozial« vor dem Begriff Marktwirtschaft zu streichen
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Wirtschaftsethiker Peter Ulrich fordert die Abkehr vom Prinzip der Gewinnmaximierung
Von den Teilnehmern des 42. Weltwirtschaftsforums in Davos erhofft sich der Wirtschaftswissenschaftler Peter Ulrich (63) zumindest eine Beschäftigung mit dem Tagungsmotto: »Die große Transformation«. Der emeritierte Professor an der Universität St. Gallen zählte – unter anderem in seinem Buch »Zivilisierte Marktwirtschaft« – zu den ersten Kritikern an maßlosem Renditestreben, Bonus-Exzessen und Geschäftspraktiken der Finanzwirtschaft an und über der Grenze zur Kriminalität. Mit dem Begründer der integrativen Wirtschaftsethik sprach Urs Fitze.Mehr ...
Zwanzig Jahre Marktreformen haben zu Verarmung und Ausverkauf des Landes geführt
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Ärzte unterschätzen Manipulationstechniken der Pharmaindustrie
Alle Patienten wollen, dass ihr Arzt vernünftige Entscheidungen trifft. Dafür sollte er ausgebildet sein. Auf die Verschreibung von Medikamenten wollen jedoch auch die Hersteller Einfluss nehmen. Sie machen es Ärzten oft schwer, rational im Sinne ihrer Patienten zu handeln.Mehr ...
Staatlich regulierte Marktwirtschaft in der Volksrepublik China
Vor dem erst kürzlich auf der grünen Wiese errichteten mehrstöckigen Verwaltungsgebäude parkt eine Pkw-Flotte der Marke »Roewe«, die unschwer als technischer Klon des früheren britischen Autobauers »Rover« zu erkennen ist. Die höheren Beamten von Jinshan nutzen diese nun chinesischen Fabrikate für ihre Dienstfahrten. Einen von ihnen, den Vizegouverneur der Bezirksvolksregierung, Shen Huadi, treffen wir zum Gespräch.Mehr ...
Kommentar von Christian Klemm
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Standpunkt von Aert van Riel
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Von Harry Nick
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LINKE in Sachsen warnt vor Notstand
In Sachsen leben immer mehr alte Menschen, von denen viele Pflege benötigen. Doch das Land kümmert sich zu wenig, kritisiert die LINKE – ob bei der Kontrolle der Heime oder der Regulierung des Marktes.Mehr ...
Der Kabarettist Thomas Pigor über unser kompliziertes Abhängigkeitsverhältnis zum Computer, über markenchauvinistische Kleinstaaterei und Myriaden von Spezialsteckern
Welch eine Energie! Welch eine Sprachgewalt! Welch eine Show! In seinem Kampflied »Nieder mit IT« singt der Kabarettist, Chansonnier und Komponist Thomas Pigor, 54, gegen die »Herrschaft der Maschinen«, gegen »High-Tech-Dreck« und die »vermaledeite Marktwirtschaft« an. Kostprobe aus der »grandiosen Agitprop-Persiflage« (»Die Zeit«): »Wie lange muss man rumprobieren, downloaden, neu installieren / Einstellungen immer wieder variieren? / In Idiotenformaten verpackte Daten dekomprimieren? / Und vor allem warum?« Im Gespräch mit Marcus Meier erläutert der Träger des Deutschen Kleinkunstpreises nun, wie das Mensch-Maschine-Verhältnis in die Krise geriet.Mehr ...
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Die »Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft« wird im Sommer zehn Jahre alt
Vor zehn Jahren nahm die »Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft« ihre Arbeit auf. Die arbeitgebernahe PR-Agentur hat den Stil von Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland verändert: PR und Journalismus vermischen sich. Ändert die INSM jetzt ihren Stil?Mehr ...
Präsidentschaftskandidat bekennt sich auch zu Afghanistan-Einsatz
Der rot-grüne Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck hat in einer Grundsatzrede davor gewarnt, wegen der Finanzkrise das System der sozialen Marktwirtschaft infrage zu stellen.Mehr ...
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Guido Westerwelle geht die Umverteilung nach oben zu langsam
Keine Frage: Herr Westerwelle hat an Profil gewonnen. Er ist jetzt der unbestrittene Anführer der antisozialen, antisozialistischen Fronde in Deutschland. Die wird nicht nur von der FDP formiert, sondern sie reicht, wenn es um praktische Politik geht, von der liberal-konservativen Union bis zu grünen Mitläufern. Seit längerem schon findet man sie unter ihrem gemeinsamen Namen: die Neoliberalen.Mehr ...
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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