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Unkrautpesto à la Heidi

Jetzt, wo im Garten alles wächst und blüht, kann man mich mit stierem Blick durch den Garten laufen sehen. Ich bin auf der Suche nach den ersten Kräutern für eine besondere Frühlingsspezialität: Unkrautpesto! Was für manchen wie Igittigitt klingt, lässt mir vor Vorfreude das Wasser im Munde zusammenlaufen. Vogelmiere (sehr nussig), Bärlauch, Brenn- und Taubnesseln, Löwenzahn, Veilchen, Gänseblümchen, wilder Schnittlauch, Giersch, Lungenkraut ... - alles landet gewaschen und geschleudert in einem großen Mixbecher, dazu reichlich Olivenöl und selbst gesammelte und geknackte Walnüsse vom letzten Jahr, etwas Salz und Pfeffer. Das war’s schon! Nun nur noch alles fein zerkleinern und mit frisch gekochter bissfester Pasta nach eigener Wahl vermischen. Wer will, reibt sich noch ein wenig Hartkäse darüber. Fertig ist eine köstliche vitaminreiche Frühlingsmahlzeit. Garantiert Bio!

Man kann das Pesto auch auf Vorrat anfertigen. Dazu füllt man es in Portionsgläschen, wobei darauf zu achten ist, dass keine Luftlöcher bleiben, begießt es abschließend mit einer dicken Schicht Öl, schraubt das Glas zu und kann es so mehrere Monate im Kühlschrank aufbewahren. Oder Sie verschenken es an gute Freunde. Sie können sicher sein: Diese werden Sie dafür lieben!