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Begegnungen

Corona

Die Freunde der Tyrannen

Primum vivere, deinde philosophari – zuerst das Leben, dann das Philosophieren, sagte der Präsident der süditalienischen Region Campania, als er seine 20. Verordnung zur Bewegungseinschränkung der Menschen aufgrund von Covid-19 ankündigte. Der Schutz des Lebens stehe üb...

Von Dario Stefano Dell’Aquila

Der Weg in die Erlaubnisgesellschaft

Täglich hören wir, wie nachhaltig Corona die Gesellschaft verändern wird. Das könnte wahr werden. Im ungünstigen Fall gewöhnen wir uns daran, jedem Bedürfnis und Wunsch die Frage »darf ich das?« voranzustellen.

Von Florian Schmid

Ozonloch über dem Nordpol

Mehrere Forschergruppen haben zum ersten Mal ein Ozonloch über der Arktis festgestellt. Atmosphärenforscher beobachteten dies über Satellitendaten, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München mitteilte. Von einem Ozonloch sprec...

Artenschutz als Prophylaxe

Intakte Ökosysteme und ausreichend Abstand zwischen den Lebensräumen wildlebender Tiere reduzieren das Risiko der Entstehung neuer Infektionskrankheiten. Ökologische Studien warnten schon vor rund zehn Jahren vor der Entstehung neuer Infektionskrankheiten, die aus dem Tierreich zum Menschen überspringen.

Von Ingrid Wenzl
Corona

Wer hilft China gegen das Virus?

Chinesische Studenten wundern sich, dass in Deutschland - trotz Pandemie-Warnung - noch Karneval gefeiert wurde. Und sie berichten, wer China konkret gegen das Coronavirus hilft. Zum Beispiel Kuba. Wie? Mit Bio-Pharmaka!

Von Reinhard Renneberg
Coronakrise

»Der neue Impfstoff kommt nicht so bald«

Dr. Steffen Schmidt, Jahrgang 1952, ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Wolfgang Hübner fragte ihn nach dem neuen Coronavirus

Von Wolfgang Hübner
Minderjährige Flüchtlinge ndPlus

Ein Herz für wenige Kinder

Es war ein kleiner Erfolg, den EU-Innenkommissarin Ylva Johansson am Donnerstag bei ihrem Besuch in Athen verkünden konnte: Sieben EU-Länder hätten sich bereit erklärt, »mindestens 1600 unbegleitete Minderjährige, Kinder und andere Verwundbare« aus überfüllten griechisc...

Von Peter Eßer
EU-Grenze

Durch das Fenster eines türkischen Polizeiwagens

Unser Autor wollte über die Situation von Flüchtlingen und die Restriktionen für Journalisten an der griechisch-türkischen Grenze berichten. Aber erst als er selbst in einen Polizeitransporter gesperrt wurde, bekam er wirklich eine Ahnung davon.

Von Fabian Goldmann
Asylrecht ndPlus

Das Asylrecht gilt nicht mehr

Die Abwehr von Geflüchteten an der griechisch-türkischen Grenze schweißt Regierungen in Europa zusammen. Anwaltsverbände halten das Vorgehen für menschenrechtswidrig.

Von Carolin Philipp
Seenotrettung

Eine Mission, die alles verändert

Irgendwann konnte er es einfach nicht mehr ertragen. Als dann Anfang 2016 an nur einem einzigen Tag 600 Flüchtlinge ertranken, beschloss er: Du musst dorthin und mithelfen. Der Gastronom Andreas Steinert rettete Flüchtlinge aus dem Mittelmeer.

Von Heidi Diehl
Flucht und Migration nach Europa ndPlus

»Manche Migranten wissen nicht mal, wo sie sich befinden«

Nach Sizilien kommen nicht nur Flüchtlinge, sondern auch Arbeitsmigranten, die auf Tomatenplantagen ausgebeutet werden – auch sexuell. Ausilia Consentini spürt sie auf und hilft ihnen mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten.

Von Tom Mustroph

»Dann wächst auch ein Bart«

Ein Gewerbehof in Berlin-Schöneberg. Hier residierte einst der Langenscheidtverlag, jetzt sind es verschiedene Firmen, darunter ein Architekturbüro mit einem großen Saal voller Schreibtische. Daneben einige kleinere Räume, in denen die M.A.T.O. GmbH zu finden ist, eine ...

Von Ulrike Henning

Anmache und Aufklärung

Montagnachmittag, halb 5 Uhr: Eva, die lieber nur ihren Vornamen nennen will, steht hinter der Bar, räumt ein paar Sachen weg, spült Gläser ab und nimmt eine Kopfschmerztablette. Sie habe das Gefühl, dass sie krank wird, erzählt sie - woraufhin ihre Kolleginnen ihr anbi...

Von Inga Dreyer

Leben auf dem Kriegsschiff

Miriam Mensel kommt gerade von einer Fortbildung und trägt noch Uniform: dunkelblauer Pullover über weißem Hemd mit dunkler Krawatte. Die braunen Haare sind zu einem strengen Zopf gebunden, auf den Schultern drei goldene Streifen: ihr Dienstgrad. Die 29-Jährige ist Kapi...

Von Warum Miriam Mensel seit zehn Jahren bei der Marine arbeitet. Von Inga Dreyer
Frauen und Kinder ndPlus

»Hätte ich entscheiden können ...«

Der globale Norden schwadroniert von der »Überbevölkerung« Afrikas. Doch was denken die Frauen dort über das Kinderkriegen? Könnten sie mehr selbst entscheiden, liefe einiges anders, erzählen zwei Senegalesinnen.

Von Lotte Laloire
Femizide im Baskenland

»Die Bevölkerung macht Druck«

Im Baskenland ist im vergangenen Jahr keine einzige Frau von ihrem Partner oder Expartner ermordet worden - das ist ein großer Erfolg. Izaskun Landaida vom baskischen Fraueninstitut 
Emakunde erläutert im nd-Interview erfolgreiche 
Strategien gegen Femizide.

Von Carmen Negrete

Britischer Ehrgeiz

Der Brexit soll keinen Rückzug auf nationalistischen Kleingeist bedeuten, sondern vielmehr einen Weg zu einem »globalen Britannien« ebnen - international vernetzt und einflussreich auf der Weltbühne. Das zumindest ist die Vorstellung führender EU-Gegner, unter ihnen auc...

Von Peter Stäuber

Polnischer Sonderweg

Polens Außenpolitik ist von jeher durch die bewusste Abgrenzung zum »ewigen Erzfeind« Russland im Osten geprägt - das zeigte sich erst wieder im Januar im Streit um die Auslegung der Ereignisse des Zweiten Weltkrieges. Seit dem Machtantritt der rechtskonservativen PiS 2...

Von Johann Stephanowitz

Schwedischer Feminismus

Es war nicht überraschend, dass Außenministerin Ann Linde Mitte Februar in ihrer jährlichen Erklärung wieder auf die feministische Außenpolitik Schwedens verwies. Der soll 2020 auch eine feministische Handelspolitik folgen, die Geschlechtergerechtigkeit und die Auswirku...

Von Robert Stark
Europäische Union

Vertrauen ist besser

Beim Handel hört die Feindschaft auf - darauf konnte man sich bis vor Kurzem noch verlassen. Jetzt haben sich zu den üblichen Konflikten auch noch Handelskriege gesellt. Was kann die EU dem entgegensetzen?

Von Jochen Steinhilber
Berlinale

Neben dem roten Teppich

Bullige Männer des Secret Service steigen aus, und dann ist sie da. Hillary Clinton steigt elegant aus dem Kastenwagen, richtet den Blick auf die Leinwand mit ihrem Gesicht in Jessica Kellershofens und Josephine Schmidts Händen. »I gotta go sign this«, ruft sie. Die Frauen sind am Ziel.

Von Celestine Hassenfratz
Sizilien ndPlus

»Heute kannst du reich sein, aber morgen arm«

Camillo Cassano ist Fischer auf Sizilien. Im März geht die Saison los. Dann fischt er Sardellen und Thunfisch. Manchmal holt er auch Plastik aus dem Meer. Früher nahm Cassano auch Flüchtlinge an Bord. Mittlerweile gibt es dafür aber Ärger.

Von Tom Mustroph
KAFVKA ndPlus

»Wir sind schon genug von Typen umgeben«

Der Vorschlag, den Frontmann auszutauschen, kam aus der Band. Jonas Kakoschke, hatten Sie gedacht, die wollen Sie loswerden? Kakoschke: Das dachte ich erst. Hintergrund war, dass ich letztes Jahr ein paar Konzerte absagen musste, die schon zugesagt waren, weil ich ...

Von Christin Odoj
Lehramtsstudium

Bye bye, Staatsdienst - dann halt nicht

Lion Häbler forderte »die Abschaffung von Bayern« - in einem Songtext, vor 13 Jahren. Die Regierung von Oberbayern findet einzelne Textpassagen »aus verfassungs- und beamtenrechtlicher Sicht äußerst fragwürdig«. Die Ausbildung hat er nun abgebrochen.

Von Inga Dreyer
Salomé Balthus ndPlus

»Man kann gewinnen«

Linke Hure gegen rechten Journalismus. Salomé Balthus zieht gegen die Schweizer Weltwoche vor Gericht. Ein Gespräch über Persönlichkeitsrechte, #MeToo und das Prostituiertenschutzgesetz.

Von Samuela Nickel