Begegnungen

Expedition Europa

Ende einer Expedition

Das »neue deutschland« beendet die Kolumne »Expedition Europa« von Martin Leidenfrost. Der hatte kürzlich mit einem homophoben Kommentar zur Ehe für alle für Empörung gesorgt.

Von Wolfgang Hübner
Claus Peymann

König ohne Königreich

Nach 40 Jahren als Intendant ist Claus Peymann mittlerweile freier Theaterregisseur. An der Universität Koblenz-Landau gab er ein Seminar als Poetik-Dozent.

Von Helen Roth
Wandmalerei ndPlus

»Wir dürfen nichts dazu erfinden«

Als Restauratorin muss Clara Löffler kreativ sein, sieht sich aber nicht als Künstlerin. Wichtig sei, das ursprüngliche Werk wieder lesbar zu machen.

Von Bahareh Ebrahimi

War Games

Zum dritten Mal ist in diesem Herbst der Fotografiepreis des Münzenberg Forums verliehen worden. Unter dem Imperativ »Benütze Foto als Waffe« waren junge Fotografen aufgerufen, Arbeiten einzureichen, die sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzen. I...

Von Frank Schirrmeister
Militär ndPlus

Begegnung der besonderen Art

Den Mutigen hilft das Glück«. Der Leitspruch des »Jährlichen Kriegerwettkampfes« (Annual Warrior Competition) geht auf das lateinische Sprichwort »Audentes Fortuna Iuvat« zurück und ist heute Leitgedanke von militärischen und polizeilichen Elitekampftruppen in aller Wel...

Von Karin Leukefeld
Feuerwehr ndPlus

»Man muss immer konzentriert sein«

Der Pieper kündigt einen Brand an. Die Feuerwehrleute setzen ihre Helme auf, ziehen dicke Handschuhe über. Zwei von ihnen schultern Atemluftflaschen wie Rucksäcke. Ein Besuch auf einer Feuerwache in Berlin-Mitte.

Von Johanna Treblin
Rosita Rogsch ndPlus

»Ich bin abgegangen wie eine Rakete«

Rosita Rogsch ging zur Polizei, als diese noch eine Männerdomäne war. Erst 1978 wurde die Westberliner Schutzpolizei für Frauen geöffnet. Auf der Straße sorgte Rogsch für Chaos, auf der Dienststelle wehrte sie sich gegen Sexismus.

Von Johanna Treblin
Häusliche Gewalt

Schutz mit Tücken

Laut Polizei ermittelte für 2017, dass Frauen 103.364 Mal Opfer gewalttätiger Männer wurden. Deshalb gibt es in Deutschland etwa 350 Frauenhäuser mit rund 6800 Plätzen. Doch diesen Einrichtungen fehlt es an Geld und Personal.

Von Ulrike Kumpe
Kickboxen und Feminismus ndPlus

Alles kann auch anders sein

Unpolitisch war Claudia Fingerhuth nie, doch hatte sie die Verhältnisse als unverrückbar angesehen. Dann schmiss sie alles hin. Ihr Leben teilt sich in die Zeit bis 1987 und in die Zeit danach.

Von Ulrike Gramann
Exil in Indien ndPlus

»Was mich hielt, war das Verrücktspielen«

Wolf-Dietrich Kosbab ging in den 1980er Jahren in ein meditatives Exil nach Indien. Im Aschram lernte er sich selbst und andere Suchende kennen. Als er von Champagner- und Motorradmeditationen hörte, wandte er sich von der Bewegung ab.

Von Corinna Ada Koch

Der November kann auch bunt sein

Bereits beim Sektempfang am ersten Abend im Parkhotel Rügen in Bergen war die Wiedersehensfreude groß. Denn viele der mehr als 150 Leser, die beim 21. nd-Leserreisentreffen Mitte November auf Rügen dabei waren, kennen sich seit Jahren. Der Stargast des ersten Abend...

Von Sabine Genge

Das »nd« gehört zum Gemeinwohl

»Eigentlich wollte ich ja zur Druschba-Trasse«, beginnt Monika Gadegast von ihrer DDR-Jugend hier in Berlin zu erzählen. Doch die Partei wusste ihren jugendlichen Eifer anderweitig einzusetzen. Man machte sie zur Parteisekretärin und schickte sie ans Theater der Freunds...

Von Florian Brand
nd-Solidaritätsaktion

Teilen mit den ethnischen Minderheiten

»Wir waren geschockt, als wir das erste Mal hierherkamen«, sagt Kleinbauer Luong Thanh Hai. Seit ihrer Umsiedlung durch die vietnamesische Regierung haben die BewohnerInnen der Ngoc Lam Gemeinde im nördlichen Zentralvietnam mit schlechten Ernten zu kämpfen. Ihre Heimatd...

Von Maximilian Knoblauch
nd-Solidaritätsaktion

Kluge Lösungen für Umwelt und Ernährung teilen

Jedes Kind kennt in Simbabwe die Fabeln von Tsuro, dem Hasen. Er ist ein Symbol für Beweglichkeit und Fantasie, gepaart mit Weisheit und Humor. Im Chimanimani District hat TSURO jedoch noch eine weitere Bedeutung und steht für eine nachhaltige Ressourcennutzung. Kleinba...

Von Julika Botschek
nd-Solidaritätsaktion

Sauberes Trinkwasser teilen

Wer Durst hat, löscht ihn einfach mit einem Glas Wasser - hierzulande zählt es zum Alltag, dass Wasser jederzeit zugänglich und vor allem sauber ist. Für die Bevölkerung in der ostkongolesischen Provinz Süd-Kivu ist der sichere Zugang zu sauberem Trinkwasser jedoch kein...

Von Luise Will
Buchhandlung »Lessing und Kompanie«

»Der Kunde muss schwelgen können«

Journalisten wollen von Susanne Meysick gerne wissen, ob die Chemnitzer viele rechte Bücher kaufen. Meysick weiß es nicht: Sie führt den Buchladen »Lessing und Kompanie«, hat aber keine Bücher rechter Verlage im Regal. Ihre Kunden fragen auch nicht danach.

Von Hendrik Lasch
100 Jahre Frauenwahlrecht

Freiheit, Gleichheit, Parität

»Meine Herren und Damen!« begrüßte Marie Juchacz 1919 erstmals auch Frauen im Parlament. Ungewohnt wie bedrohlich für die Männer im Saal. Fortan sollten dem Parlament auch Frauen angehören, das erste Mal in der deutschen Geschichte.

Von Simone Schmollack

Wohl oder wehe

Einhundert Jahre, nachdem sich Frauen in Deutschland das Wahlrecht erkämpft haben, schlägt uns dessen Begrenztheit entgegen. Gleiche Rechte sind die Ausgangsbedingung, aber sie führen nicht automatisch zu gleichen Möglichkeiten, diese Rechte in Anspruch zu nehmen. So se...

Von Alexandra Wischnewski
Rollenmuster

Pink und glitzernd

Ein pink glitzerndes Einhorn ist erst einmal nur das, ein pink glitzerndes Einhorn. So wie ein blaues Auto erst einmal nur ein blaues Auto ist. Zusammengefasst handelt sich um Kinderspielzeug und spätestens damit ist jede geschlechtsspezifische Zuschreibung für eine Sek...

Von Ulrike Kumpe
Wahlrecht

Hier wie dort

Bana Ghebrehiwet hat noch nie politisch gewählt. Sie würde das gern tun, am liebsten eine Partei, der Bildung und Gesundheit wichtig sind und die dafür sorgt, dass alle Menschen Arbeit haben. Aber Ghebrehiwet, 20 Jahre alt, kann nicht wählen, sie ist vor drei Jahren aus...

Von Simone Schmollack
digitaler Seelentröster

Wie fühlst du dich heute?

Die App »Woebot« ist ein digitaler Seelentröster und soll depressiven Menschen per Chat helfen. Wie macht sich der Teletherapeut in der Praxis? Ein Selbstversuch.

Von Gabriele Summen
Gedenken

»Rassismus wurde nie aufgearbeitet«

Gesine Oltmanns organisierte 1988 eine Demonstration 
in Gedenken an Pogrome gegen Jüdinnen und Juden. Gegen den Willen der Führung der Deutschen Demokratischen Republik. 
30 Jahre später tut sie es wieder. Was hat sich verändert?

Von Fabian Hillebrand
Hygiene in Japan ndPlus

Land des schiefen Lächelns

In Japan wird eine Frau zum Medienstar, weil sie ein Buch über das Zähneputzen geschrieben hat. Wer denkt, im Land der längsten Lebenserwartung wäre so ein Werk unnütz, hat sich getäuscht.

Von Felix Lill
Pflegenotstand

»Trotzdem sind es ja Menschen«

Käte Kalhorn ist im dritten Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Die Auszubildende erzählt »nd« über Frust und Erfüllung, die ein Job in der Pflege mit sich bringt. Und was sie motiviert, für Verbesserungen zu kämpfen.

Von Marie Frank

Fördern und Fordern

In den vergangenen Jahren hat sich die Redaktion des »neuen deutschland« deutlich verjüngt. Lag der Altersdurchschnitt vor zehn Jahren noch bei etwa 45 Jahren, war er im vergangenen Jahr auf circa 40 Jahre gesunken.

Von Uwe Sattler