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Begegnungen

Gesundheitshilfe

»Wir sollten auch einen Anspruch auf Rente haben«

Es nennt sich Ehrenamt, aber tatsächlich ist es ein richtiger Job: Ashwini Kamble arbeitet als Gesundheitshelferin in 
Mumbai – sechs Tage pro 
Woche. Sie würde gerne wie eine reguläre Regierungsangestellte behandelt werden. Ein Gespräch.

Von Natalie Mayroth
Anti-G20-Proteste

Leben in Ungewissheit

Viele Demonstrant*innen, die 2017 an den G20-Protesten teilnahmen, warten im sogenannten »Rondenbarg-Komplex« bis heute auf einen Abschluss ihrer Verfahren. Einer von ihnen erzählt, wie er den Polizeieinsatz erlebt hat.

Von Emil Larsson
Nazis

Wenn das Zuhause schmerzt

Ein migrantisches Fußballteam in Greifswald, das regelmäßig von Nazis angepöbelt wird, No-go-Areas für Punks in Zwickau, tätliche Angriffe auf Nazigegner in Plauen: nur drei Beispiele für rechte 
Hegemonie.

Von Fabian Hillebrand
Antifa Recherchegruppen

»Da tat sich das braune Fass auf«

Antifa ist mehr als nur Straßenkampf: Antifaschistische Recherchekollektive nutzen das Internet, observieren Wohnorte und Arbeitsstellen, um rechte Strukturen aufzudecken und Nazis zu outen. Wir haben ein Kollektiv getroffen.

Von Emil Larson
Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft

Christliche Immobilienaufwertung

Das größte Wohnungsunternehmen der katholischen Kirche setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein, trägt jedoch mit seinem Vorgehen in Berlin und Köln auch zu steigenden Mieten bei.

Von Ralf Hutter
Rassismus

Der bestmögliche Verbündete

Aref*, 30 Jahre alt: Rassismus ist allgegenwärtig und war schon immer Teil meiner Lebensrealität. Wir alle sind in irgendeiner Form davon beeinflusst, sei es als Ausübender oder Betroffener. Mir als Muslim ist in Deutschland immer schon antimuslimischer Rassismus b...

Von Nadire Biskin
Helen Keller

»Mir sind viele Lichter aufgegangen«

Dass Helen Keller als Kind ihrem Meerschweinchen einiges abverlangte, schockiert sie heute. Über den Umweg Gender Studies kam sie zu Human-Animal Studies. Sie wünscht sich ein Verhältnis zwischen Mensch und Tier, das von weniger Gewalt geprägt ist.

Von Inga Dreyer
Kolumbien

Indigene und Schwarze sind besonders von der Gewalt betroffen

Die afrokolumbianische Aktivistin Francia Márquez hält die Politik der Regierung in Bogotá nach dem Friedensabkommen von 2016 für gescheitert: Es gibt keine Bedingungen für ein würdiges Leben - schon gar nicht für Indigene und Schwarze.

Von David Graaff
FARC

Gesicherter Neuanfang

Entwaffnung, Demobilisierung, Reintegration: Mit diesen drei Schritten sollten die Kämpfer der kolumbianischen FARC-Guerilla den Rückweg ins zivile Leben gehen. Bisher hapert es an der Reintegration, wie die Reportage aus Santa Lucia zeigt.

Von David Graaff
Sexarbeit

Am Rande der Illegalität

Die Sexarbeiter*innen auf der Berliner Frobenstraße arbeiten weiter, obwohl Prostitution wegen der Corona-Beschränkungen verboten ist. Auch Rayna und Isabelle, die von ihrer Arbeit seit Beginn der Pandemie erzählen.

Von Birthe Berghöfer
Barcelona

»Wir sind dreifach unsichtbar«

Vanessa Motiño aus Honduras arbeitete mehrere Jahre ohne Papiere als Haushaltshilfe in Barcelona. Die Corona-Krise bedrohte auch ihren Job. Jetzt unterstützt sie andere Frauen, sich gegen Ausbeutung zu wehren.

Von Julia Macher
Kino und Corona

»Hey, super – Popcorn!«

Anne Herder wollte eigentlich nie ein Kino haben, in dem Popcorn verkauft wird. Aber als sie das »Neue Maxim« in München saniert und eröffnet hatte, gehörte die Popcorn-Maschine doch dazu. Jetzt gibt es Arthouse ohne Hemmschwellen.

Von Inga Dreyer
Transidentität

»Ich werde sie immer begleiten«

Alice Kaisers Tochter wurde mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren - doch seit das Zwillings-Kind sprechen kann, ist klar: Sie identifiziert sich als Mädchen. Die Eltern versuchen, sie auf ihrem Weg zu begleiten und sie vor Diskriminierung und unnötigem Leid zu schützen.

Von Inga Dreyer
Coronakrise

Was bleibt?

Die Corona-Pandemie hat Berlin verändert. Doch was ist diese neue Normalität, was davon bleibt, und wovon wird sich die Stadt verabschieden müssen?

Von Yannic Walther (Text) und Andreas Domma (Fotos)
Kulturschaffende

Aus dem Lockdown erwacht

Hamburger Kultureinrichtungen wie Kampnagel, der Club Molotow und das Elbphilharmonieorchester schmieden zuversichtlich Pläne für eine auch für sie noch ungewisse Zukunft.

Von Kristian Meyer
Fessenheim

»Endlich sind die alten Kisten aus«

Die Umweltbewegung beiderseits des Oberrheins feiert, dass die beiden Atommeiler im elsässischen Fessenheim definitiv abgeschaltet sind. Axel Mayer hat Jahrzehnte dafür gekämpft.

Von Ralf Streck
ostddeutsche Fotografie

Altlasten

Die Deponie Schönberg in Mecklenburg war zu Zeiten der DDR der Ort, an dem der Westen kostengünstig seinen Sondermüll entsorgen konnte. In einem fotografischen Essay geht Ostkreuz-Fotograf Tobias Kruse diesem Ort nach.

Von Tobias Kruse (Fotos) und Frank Schirrmeister (Text)
Tafel

»Der Staat macht es sich sehr einfach«

Christine Krößmann ist 70 Jahre alt, Stadträtin und leitet als Ehrenamtlerin die Tafel im sachsen-anhaltischen Lützen, die in der gesamten Coronazeit weiter geöffnet hat. Es wurmt sie, dass die Gesellschaft auf Einrichtungen wie ihre baut.

Von Hendrik Lasch
Rassismus in Zeiten von Corona

Wie Frauen mit Rassismus umgehen

Mit Beginn der Corona-Pandemie waren asiatisch gelesene Menschen in Deutschland vermehrt Anfeindungen ausgesetzt. Doch auch vorher gehörte es für viele zum Alltag. Wie gehen Betroffene damit um, und was sind ihre Bewältigungsstrategien?

Von Henrike Koch
Linkspartei

»Wenn der Wind schärfer weht«

Die Historische Kommission der ehemaligen PDS berät ehrenamtlich die Linkspartei in geschichtspolitischen Fragen, richtet öffentliche Konferenzen aus und publiziert zu historischen Themen. Ein Gespräch mit dem Gründungsmitglied Jürgen Hofmann.

Von Karlen Vesper
Theodor Fontane

Dem Todschießen nah

Theodor Fontane sollte und wollte Kriegsreporter sein, doch er wurde 1870/71 Kriegsgefangener - und dadurch als Erzähler geboren.

Von Klaus Bellin
Plakate

Bissige Straßenkinder

Demokratisch, ökologisch, kritisch: Das Genre Plakatkunst besitzt in politischen Krisensituationen ein besonders hohes Potenzial. Dank seiner beliebigen Reproduzierbarkeit attackiert das Plakat auch den Unikatstatus des bürgerlichen Kunstmarkts.

Von Georg Leisten
Pandemie und Shampoo

Festshampoo statt Plastikflasche?

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Diese Woche: Shampoos, die am Stück verwendet werden.

Von Christof Meueler