Gesund leben

Schützende Algorithmen gesucht

Selbsttötung gehört in der Gruppe der jüngeren Menschen zu einer der häufigsten Todesursachen. US-Forscher versuchen, in der Altersgruppe Verhaltensmuster für eine akute Gefährdung zu finden.

Von Ulrike Henning
Selbstkontrolle ndPlus

Umstrittene Tugend

Auch Jahrzehnte nach dem Marshmallow-Test beschäftigt sich die psychologische Forschung weiter mit den Vor- und Nachteilen der Selbstbeherrschung.

Von Renate Wolf-Götz
Welttag der Suizidprävention

Suizidgefährdete werden in Deutschland zu wenig geschützt

In keinem Bundesland ist die absolute Zahl der Suizide so hoch wie in Bayern. Eine Studie zeigt: Suizidgefährdete Menschen geben ihrem Umfeld oft Hinweise auf eine geplante Selbsttötung - Angehörige wissen nur nicht damit umzugehen.

Noch tödlicher als Ebola

Die weltweit zweitgrößte Ebola-Epidemie forderte im Osten der Demokratischen Republik Kongo bereits 2000 Todesopfer. Sie ist noch immer nicht unter Kontrolle.

Von Ulrike Henning
Herzinfarkt ndPlus

Geschlecht als Risiko

Es sind nicht nur leicht andere Symptome als bei Männern, die für Frauen den Herzinfarkt gefährlicher machen. Sie erleiden ihn auch später im Leben - und häufig sorgt niemand für sie.

Von Angela Stoll
HIV-Prävention

Hurra, die PrEP ist da!

Ab dem 1. September übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der HIV-Prophylaxe »PrEP« für Menschen mit höherem HIV-Risiko. Die Deutsche Aidshilfe fordert die privaten Krankenversicherungen auf ebenfalls die Kosten für die »PrEP« zu übernehmen.

Ernährung und Klima ndPlus

Der rettende Speiseplan

Viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse, ganz wenig Fleisch und Milchprodukte: Mit dem richtigen Speiseplan blieben mehr Menschen gesund und die Erde intakt.

Von Anke Nussbücker
Plazenta ndPlus

Abfall oder Wundermittel?

Soll die Nachgeburt entsorgt oder zu Teilen nicht vielleicht doch gegessen werden? Forscherinnen aus Jena untersuchten die Zusammensetzung der Plazenta sowie daraus gefertigter Produkte.

Von Ulrike Henning

Der Rausch aus dem Luftballon

Legal, günstig, vermeintlich ungefährlich - Lachgas gilt als Droge mit vielen Vorzügen. In den Niederlanden nimmt der Konsum zu. Jetzt eröffnete sogar der erste Lachgas-Laden. Doch die Risiken sind groß.

Von Annette Birschel, Amsterdam
Augenprobleme ndPlus

Eingeschränkte Sicht

Die Brille des Tischnachbarn oder die des verstorbenen Partners? Auf jeden Fall nicht die richtige. Bei der augenärztlichen Versorgung in Seniorenheimen ist die fehlende Sehhilfe nicht das einzige Manko.

Von Ulrike Henning
Blähungen

Hart am Wind

Sind Blähungen für Rennradfahrer ein besonderes Problem? Das hat Wissenschaftsredakteur Steffen Schmidt noch nie gehört. Er weiß aber, ob Toilettenpupen klimafreundlicher ist.

Von Ines Wallrodt

Vitamin C gegen Seekrankheit

Sie ist einfach zum Kotzen und kann jeden erwischen: die Seekrankheit. Während manche Medikamente Nebenwirkungen haben, kann Vitamin C die Lösung sein. Die Marine schickt Soldaten auf Fregatten deshalb nun Kaugummi.

Von André Klohn

Hohe Dunkelziffer bei Nicht-Versicherten

Zu wenig Geld oder keinen Wohnsitz: Es gibt eine Reihe von Gründen, warum Menschen nicht krankenversichert sind. Werden sie krank, sind sie meist auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen.

Von Isabell Scheuplein und Ira Schaible
Gürtelrose ndPlus

Kassenleistung ab 60

Unter dem harmlos klingenden Begriff »Gürtelrose« verbirgt sich eine Krankheit, die bei vielen Betroffenen langwierige Nervenschmerzen auslösen kann. Ein Impfstoff ist seit 2018 zugelassen.

Von Angela Stoll
Masern

Barmer warnt vor Impflücken

Mehr als jedes fünfte Kind, das 2015 geborenen wurde, sei in seinen beiden ersten Lebensjahren nicht oder unvollständig gegen Masern geimpft worden, warnt die Barmer. Damit ist die nächste Debatte über Impfungen programmiert.

Genug, aber auch nicht zu viel

Immer wieder hört man den Tipp: Viel trinken! Ist das ein guter Ratschlag?Bei großer Hitze würde ich schon sagen: Ja. Grundsätzlich empfehle ich, auf die Signale des Körpers zu achten und dann zu trinken, wenn man Durst hat. Früher hieß es auch in der Naturheilkunde: tr...

Bei Darmentzündung riskant

Der Farbstoff Titandioxid macht Kaugummis, Zahnpasta oder Sonnencremes weißer. Frankreich verbietet ihn ab 2020 in Lebensmitteln, da die Unbedenklichkeit für Verbraucher nicht gewährleistet ist.

Von Eric Breitinger
Pornografie ndPlus

Die körperliche Arbeit nach Feierabend

Als der Körper zur Ware wurde: Eine Analyse der Erfolgsgeschichte des Pornos. Das alte Rollenmodell, in dem der Mann als Ernährer der Familie fungiert, löst sich auf, wodurch er neben ökonomischen Kapital nun ebenso über ästhetisches Kapital verfügen muss.

Von Wolfgang M. Schmitt
Arbeitsausfälle

Stress macht immer häufiger krank

Laut einem DAK-Report hat sich die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Probleme in den letzen 20 Jahren verdreifacht. Stress auf der Arbeit wird dabei eher unterschätzt.

Von Ulrike Henning

Wachkoma-Patient durfte sterben

In der Debatte um das Sterberecht rufen in Frankreich die Behörden alle Einwohner auf, schon in jungen Jahren ihren Willen in einer Patientenverfügung zu regeln.

Von Ralf Klingsieck, Paris
Psychologie ndPlus

Angst als Vorteil

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Beeinträchtigungen. Sie können verschiedenste Auslöser haben, unter anderem Krankheiten.

Von Renate Wolf-Götz
Typ-2-Diabetes ndPlus

Anders krank mit Diabetes

An Typ-2-Diabetes sind in Deutschland unter den 50- bis 69-Jährigen deutlich mehr Männer erkrankt. Unterschiede zwischen den Geschlechtern existieren auch bei Risikofaktoren oder Therapieerfolg.

Von Ulrike Henning

Wenn Jugendlichen Hörner wachsen

Immer mehr junge Menschen entwickeln laut einer australischen Studie ein »hornartiges« Knochenwachstum am Hinterkopf. Forscher machen dafür übermäßige Smartphone-Nutzung verantwortlich.

Von Barbara Barkhausen, Sydney
Bertelsmann-Studie

Bessere Kliniken in der Ferne

Mehr als die Hälfte der Krankenhäuser in Deutschland zu schließen, ist der Rat der Wissenschaft im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Problem wäre an manchen Orten freilich die Erreichbarkeit.

Von Markus Drescher

Weniger Zahnarztmuffel im Osten

Die Ostdeutschen gehen regelmäßiger zur zahnärztlichen Prophylaxe, die Westdeutschen zahlen die höheren Eigenanteile, vor allem bei Zahnersatz.

Von Ulrike Henning