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Politik & Ökonomie

Coronakrise

Die gleichzeitige Ungleichzeitigkeit

Vorschriften, Maßnahmen, Kontrollen: Dank Corona schlägt die Stunde der Sicherheitskräfte. Wovon AfD und Co. niemals zu träumen gewagt hätten, Regieren à la Orban und ein Gesundheitsproblem als Ordnungsfrage

Von Stephan Fischer

Sport und Affären

Das deutsche Militär erhält einen neuen obersten Seelsorger: Bernhard Felmberg übernimmt im Oktober das Amt des evangelischen Militärbischofs. Felmberg hat eine äußerst wechselvolle Karriere hinter sich. Der 54-jährige Sohn eines West-Berliner Pfarrers promovierte in Th...

Von Sebastian Weiermann
Bernhard Felmberg

Sport und Affären

Das deutsche Militär erhält einen neuen obersten Seelsorger: Bernhard Felmberg übernimmt im Oktober das Amt des evangelischen Militärbischofs. Felmberg hat eine äußerst wechselvolle Karriere hinter sich.

Von Sebastian Weiermann
Finanzhilfen

Beim Geld hört Europa auf

Geld hilft zwar nicht gegen das Coronavirus, aber es wird jetzt in großen Mengen gebraucht, um das Gesundheitssystem zu stärken und den Wirtschaftseinbruch aufzufangen. Doch beim Geld hört Europa auf.

Von Kurt Stenger
Rentenkommission

Den Schuss nicht gehört

Vor knapp zwei Jahren hatte Hubertus Heil die »Kommission verlässlicher Generationenvertrag« einberufen. Experten und Vertreter der »Sozialpartner« sollten Rentenreformvorschläge für die Zeit nach dem Jahr 2025 erarbeiten. Bis dahin gelten die »Haltelinien«, die im Koal...

Von Jana Frielinghaus

Der unaufhaltsame Dr. Spahn

In der Krise gewinnt der Gesundheitsminister etwas unerhört Staatsmännisches. Spahn ist erwachsen geworden und jetzt bereit, das Zepter der Macht sicher zu führen.

Von Leo Fischer
Moria auf Lesbos

Mit Corona allein gelassen

In dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos, das ausgelegt ist für 3000, wird inzwischen von mehr als 20.000 Menschen bewohnt. Die Lage vor Ort spitzt sich immer mehr zu.

Von Sebastian Bähr
Ungarn und Corona

Orbán liegt voll im Trend

In Ungarn könnten bald alles entsorgt werden, was noch an eine Demokratie erinnerte. Regierungschef Viktor Orbán nimmt die Coronakrise zum Anlass, um seine Macht auszubauen. Damit ist er in Europa nicht allein.

Von Aert van Riel

Keine Einigung auf Hilfen für EU-Staaten

Inmitten der Corona-Pandemie sucht die Europäische Union bereits nach Auswegen aus der Krise. Strittig ist aber nach wie vor, wie Staaten unterstützt werden können, die nun in große finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Von Kurt Stenger
Rudolf Anschober

»Ein unglaublicher Eingriff«

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober über das Abwägen zwischen demokratischen Grundrechten und dem Schutz der Bevölkerung, über Ungarns Präsidenten Victor Orbán und darüber, warum ein deutscher Exportstopp von Schutzausrüstung eine schlechte Entscheidung war.

Von Stefan Schocher
Corona

Voreiliger Optimismus

Geschlossene Grenzen, egoistische Nationalstaaten und Geflüchtete, die sich selbst überlassen bleiben: Obwohl man von den Rechten derzeit kaum etwas hört, gehen ihre kühnsten Träume in Erfüllung.

Von Nelli Tügel
USA und Venezuela

Washingtons blutige Geschichte

Die USA haben gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro Anklage wegen »Drogenterrorismus« erhoben. Dieses politische Manöver ist ein Lehrstück in Sachen US-amerikanischer Doppelmoral.

Von Christian Klemm

Geld oder Leben

Die Corona-Pandemie ist noch nicht ausgestanden. Doch schon kommt aus Politik und Unternehmen die Forderung nach Rückkehr zur Normalität. Denn, so heißt es, die Wirtschaft hält den Lock-Down nicht länger aus. Wieso eigentlich nicht?

Von Stephan Kaufmann
Coronavirus in den USA

Jetzt sind wir alle Sozialisten

Republikaner, die die Demokraten rhetorisch links überholen, viele Milliarden Dollar Hilfen, die vor allem Firmen zugute kommen: Der Coronavirus ändert die US-Politik gerade atemberaubend schnell.

Von Max Böhnel und Moritz Wichmann

Leben auf Kredit - und wer zahlt?

Jetzt zeigt sich die Bedeutung von Pflegerinnen, Kassierern und den Leuten von der Müllabfuhr, deren Arbeit sonst oft übersehen wird. Wir haben uns bei Menschen umgehört, die dafür sorgen, dass der Laden läuft, nicht nur jetzt. Sie werden oft gering vergütet. Das muss nicht so bleiben.

Von Stephan Kaufmann
Kontra

Retraumatisierung vermeiden

Der Einsatz von bewaffneten Bundeswehrsoldaten, die in Kampfmontur die Unterkünfte von Geflüchteten bewachen und die Einhaltung der Quarantäne durchsetzen sollen, geht zu weit und retraumatisiert die, die vor Waffen und Militär aus ihren Heimatländern flüchten mussten.

Von Daniel Lücking
Corona

»Für den Ernstfall müssen wir die Betten freihalten«

Es gibt gerade weniger Druck auf mich, als viele denken. Das ist aber auch klar, wenn man sich die Statistiken anschaut: Noch gibt es wenige Fallzahlen und eben auch wenige Menschen, die wegen des Virus in Behandlung müssen

Von Johanna Treblin (protokolliert)
Corona in Deutschland

»Das kann auch mal 24 Stunden dauern«

Überall gibt es gerade viele Unsicherheiten. Das gilt für uns in der Rettungsstelle sowohl für das Personal als auch für die Patienten.

Von Johanna Treblin (protokolliert)

Bundeswehr im Flüchtlingsheim

Eine Anfrage nach Bundeswehrunterstützung für eine Flüchtlingsunterkunft im thüringischen Suhl hat für Irritationen gesorgt. Die Bewohner der Einrichtung stehen derzeit unter Quarantäne, ein Geflüchteter hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Verteidigungsministerin ...

Von Sebastian Bähr
Flüchtlinge

»In den nächsten Tagen«

Knapp zwei Wochen nach der Ankündigung der Bundesregierung, 350 geflüchtete Kinder aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln nach Deutschland zu holen, ist das immer noch nicht passiert. Dabei ist es gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wichtig, Lager zu schließen.

Von Nelli Tügel

Das andere Ende der Gewalt

Nach dem rechtsterroristischen Anschlag von Hanau muss Deutschland über Rassismus und Rechtsextremismus sprechen. Welche Rolle die Forschung dabei einnehmen könnte und warum Wissen über Rassismus Allgemeinbildung werden muss.

Von Ulrike Wagener

Vorlesen am Telefon

Europa ist nun das Zentrum der globalen Corona-Pandemie - und innerhalb Europa liegt das Zentrum in Italien. Dabei ist die Situation im Norden viel schlimmer als im Süden. Dort gibt es inzwischen viele Initiativen, um Langeweile und Angst zu bekämpfen.

Von Anna Maldini

Lasst die Beschäftigten ran!

Die Krise zeigt, dass Privatisierung, Profit und »freier Markt« im Gesundheitswesen versagt haben und eine zentrale Lenkung und Planung notwendig ist. Der Krisenfall verdeutlicht, wovor Privatisierungskritiker seit Jahren warnen.

Ab in den Süden

In normalen Zeiten zieht es Italiener aus dem armen Süden in den reichen Norden, wo Einkommen und Arbeitsplätze locken. Derzeit jedoch hat sich der Zug umgedreht: Norditalien ist besonders vom neuen Coronavirus betroffen. In den ersten Tagen der Ausgangssperre haben sic...

Von Anna Maldini
Pro und Contra

Bundeswehr an die Hilfefront

Die Einsätze der Bundeswehr im Ausland gehen längst über den Sinn der Landesverteidigung hinaus. Jetzt aber ist sollte sie willkommen sein - bei der Bewältigung der Corona-Krisenfolgen. Das gilt auch, wenn die Thüringer Landesregierung sie bei der Versorgung von Flüchtlingen einsetzen will.

Von Uwe Kalbe