Metropole

Berlin

Hafen hinter Mauern

4589 Geflüchtete hat Berlin im vergangenen Jahr aufgenommen - das ist fast ein Drittel weniger als noch im Vorjahr. Währenddessen steigt die Zahl der Schutzsuchenden in den Elendslagern auf europäischem Boden weiter an.

Von Marie Frank
Berlin

Kiez statt Kommerz

Schluss mit dem Investoren-Eldorado am Kudamm. Die Berliner City West soll lebenswerter für Bewohner und Besucher werden. Der Senat will die Weichen für eine sozial-ökologische Stadtentwicklung stellen.

Von Nicolas Šustr
Potsdam

Für Sauberkeit in der Politik

Christine Klinner erlernte den Beruf der Gärtnerin. Als sie arbeitslos wurde, sollte der Job als Reinigungskraft im Landtag nur eine Übergangslösung sein. Es ist dann doch eine Lebensstellung geworden. Nun verabschiedet sich Klinner in den Ruhestand.

Von Wilfried Neiße
Brandenburg

Städtisches Leben und alte Fabriken

Kapitalismus und Industrialisierung, Kriegszerstörungen, später die DDR-Kombinate und deren Verschwinden nach der Wende haben die Mark geprägt. »Kulturland Brandenburg 2021« spürt der Industriekultur, ihrem Erbe und sich daraus ergebenden Chancen nach.

Von Tomas Morgenstern
Zentrum für Demokratie

Klare Diffamierungsversuche

Das Zentrum für Demokratie an der Michael-Brückner-Straße in Berlin-Treptow ist im Lockdown für Besucher geschlossen - und wenn es nach der AfD gehen würde, so müsste es ganz dicht machen. Jedenfalls entsteht dieser Eindruck.

Von Claudia Krieg
Wohnungsnot in Berlin

Drei Quadratmeter sind keine Bleibe

Während die Sozialgenossenschaft Karuna und andere Obdachlose in Minihäusern unterzubringen gedenken, warnt Stefan Schneider von der Selbstvertretung Wohnungsloser, man dürfe sich nicht mit niedrigen Standards zufrieden geben.

Von Yannic Walther
Rot-Rot-Grün und Vorkäufe

Schwierige Bündnispartner

Die Genossenschaft Grüne Mitte Hellersdorf kooperiert bei Vorkäufen mit dem Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksstadtrat Florian Schmidt (Grüne). Dabei will Vorstand Andrej Eckhardt bei der Wahl im Herbst auf der Liste der CDU kandidieren.

Von Nicolas Šustr
Zara Demet Altan

Regisseurin des Miteinanders

Mit dem »Band für Mut und Verständigung« werden Berlinerinnen und Berliner geehrt, die sich gegen Rassismus einsetzen. Eine der diesjährigen Preisträgerinnen ist Zara Demet Altan, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler Filme produziert hat.

Von Quynh Tran
Kulturhaus Rüdersdorf

Das Vermächtnis der Kulturdirektorin

Das imposante Kulturhaus in Rüdersdorf muss für neun Millionen Euro saniert und modernisiert werden. Die Gemeinde hat dafür Bundes- und Landesmittel in Aussicht - und für den kommunalen Eigenanteil von zwei Millionen Euro nun auch Spenden.

Von Andreas Fritsche
Rassismus

Viele kleine Stiche

»Mama, ich will nicht mehr so braun sein«, sagte das Kind plötzlich nach dem Kindergarten. Eltern erzählen vom Rassismus, den ihre Kindern alltäglich in Kitas und Schulen erleben - und warum es so schwer ist, dagegen vorzugehen.

Von Mascha Malburg
Medizinische Versorgung

Krankenhaus wird privatisiert

Mit 28 zu 20 Stimmen beschloss der Kreistag Oberspreewald-Lausitz am Donnerstagabend, 51 Prozent der Anteile am Klinikum Niederlausitz an die Sana AG zu veräußern. Die Linke kritisiert die Privatisierung scharf. Es hätte eine Alternative gegeben.

Von Andreas Fritsche
Familienförderungsgesetz

Mehr Platz, Geld und Beistand

Es fehlt in der Hauptstadt an Beratung und Angeboten, die es vor allem armen Kindern, Familien und jungen Erwachsenen erleichtern, ihre Lebenssituation zu meistern. Ein Familienförderungsgesetz soll so bald wie möglich Abhilfe schaffen.

Von Claudia Krieg
Pflege

»Ich liebe den Beruf über alles«

Niemals zuvor standen Pflegekräfte in Krankenhäusern so im Fokus wie in der Corona-Pandemie. Der viel beklagte Personalmangel ist ein Ergebnis jahrelanger Sparmaßnahmen, kritisiert die Intensivpflegerin Jeannine Sturm. Aber es gebe auch eine Lösung dafür.

Von Claudia Krieg
Müncheberg

Schnapskirschen im »Thälmanns«

In Müncheberg im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es viel Bedarf an kulturellen Angeboten. Trotzdem werden viele Ansätze politisch im Keim erstickt. Dem »Thälmanns« droht diese Erfahrung.

Von Claudia Krieg
Obdachlosigkeit

Erst mal runter von der Straße

Das Berliner Projekt Housing First ist eine Erfolgsgeschichte: Obdachlose Menschen bekommen erst eine Wohnung, dann werden Probleme wie Drogensucht oder psychische Krankheit angegangen. Denn die eigenen vier Wände machen den Weg in ein geregeltes Leben möglich.

Von Vincent Lindig
U-Bahn

Eröffnung mit Distanz

Die U5 endet seit Freitag nicht mehr am Alexanderplatz sondern fährt knapp vier Kilometer weiter bis zum Hauptbahnhof. Für Hunderttausende Berliner werden Verbindungen schneller und bequemer. In der Stadt wird gestritten, ob die U-Bahn noch weiter ausgebaut werden soll.

Von Nicolas Šustr
Amadeu Antonio Kiowa

Tödlicher Hass

Vor 30 Jahren wurde der Angolaner Amadeu Antonio Kiowa in Eberswalde von einem rechten Mob brutal ermordet. Heute radikalisiert sich die sogenannte bürgerliche Mitte erneut. Was haben Staat und Zivilgesellschaft dem rechten Hass entgegenzusetzen?

Von Marie Frank
SV Babelsberg 03

Die Wehrmacht kickte mit

Der SV Babelsberg ist überregional für seine linken Fans und sein Engagement gegen Rechts bekannt. Doch das war nicht immer so, wie junge Fans der Nulldreier nun herausgefunden haben.

Von Marie Frank
Brandenburger Wälder

Steherqualitäten im märkischen Sand

Der dritte Hitzesommer in Folge hat Brandenburgs Wäldern schwer zugesetzt, wobei es regionale Unterschiede gibt. In der Landeswald bei Hammer südlich Berlins haben sich Kiefern und Eichen relativ gut gehalten, doch es fehlt an Kapazitäten im Waldumbau.

Von Tomas Morgenstern
Stromnetz

Leuchtende kommunale Zukunft

In der Zivilgesellschaft und den Regierungsfraktionen wird der geplante Rückkauf des Berliner Stromnetzes begrüßt. Für die angestrebte Energiewende ist die Steuerungshoheit über das Stromnetz ein wichtiger Faktor.

Von Martin Kröger
Corona und Kulturleben

Kultur ist tanzbar

Clubbing ist jetzt Hochkultur, das hat das Abgeordnetenhaus beschlossen. Doch kann das Clubsterben wirklich gestoppt werden, indem Raven mit Theater- statt wie bisher mit Bordellbesuchen auf eine Stufe gestellt wird?

Von Marie Frank
Mietendeckel

Ab nun geht’s bergab

Am Montag tritt die zweite Stufe des Mietendeckels in Kraft. Nicht wenige Berliner Mieterinnen und Mieter entdeckten schon bei ihrer Novembermiete eine angenehme Überraschung: Sie war niedriger als die Oktobermiete.

Von Nicolas Šustr
AfD in Cottbus

Noch viel zu tun

Nach der Kommunalwahl 2019 zog die AfD mit über 22 Prozent als stärkste Kraft in das Cottbuser Stadtparlament ein. Mittlerweile hat sich die Fraktion zerlegt und ist in der Bedeutungslosigkeit versunken. Wie kam es dazu? Eine kommunalpolitische Spurensuche.

Von Sarah Fartuun Heinze
Solidarischem Grundeinkommen

Warten auf die Zeit nach der Krise

Im Märkischen Viertel im Norden von Berlin gibt es seit März fünf Stadtteilmütter. Die Pandemie verhindert, dass die Frauen ihre Beschäftigung ausüben können. Motiviert sind sie, so wie die Syrerin Ilham Abdurahman trotzdem enorm.

Von Claudia Krieg
Berlin

Den Aufbruch über die Krise retten

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) kann durchaus Erfolge aufweisen. Die öffentliche Hand kann mehr Raum für Kulturschaffende stellen als zu Beginn seiner Amtszeit. Doch außerhalb des gemeinwohlorientierten Bereichs werden die Bedingungen immer härter.

Von Nicolas Šustr