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Mikroskop

In der Holzklasse um die Welt

So will ich über’n Erdball zieh’n. Genießen froh und schauen, Und, was mir Schönes ward verlieh’n, Den Blättern hier vertrauen. Cilli. Ich bin das einzige Kind meiner Mutter und habe es immer behaupten hören - von der Stimmenmehrheit meiner Verwandten in jedem ...

Fundstücke

Das Gedöns und Geraune um Corona hat eine ähnlich flüchtige Halbwertzeit wie die Interpretationen der Covid-19-Fallzahlen. Eine der vagabundierenden Vermutungen trifft es indes garantiert - dass nämlich »die Welt nach Corona nicht mehr wie die zuvor sein wird«. Allerdin...

Von Mike Mlynar
Coronatests

Solange Google keine Tests anbietet ...

Wo sollte man das denn alles lagern! In der Coronakrise gibt es Verschwörungstheorien zum Virus, wie früher bei Aids auch. Dr. Steffen Schmidt erklärt, was Google damit nicht zu tun hat - und das Problem der Virologen.

Von Christof Meuler
Reinheim

Zur Begrüßung spielt die DDR-Hymne

Burkhard Fiebig betreibt ein kleines privates DDR-Museum - und zwar in Rheinheim im Odenwald. Auf 40 Quadratmetern zeigt er seit fünf Jahren rund 800 Exponate von Bügeleisen über Robotron-Computer und Wahlurne bis Mitropa-Tassen.

Von Johanna Treblin
BER

Parkhafen BER

An den großen Flughäfen lässt die Coronakrise den Passagierverkehr versiegen - die Berlin meldet einen Rückgang um mehr als 90 Prozent. Die Airlines haben ihre Flugzeugflotten an diversen Standorten zwischengeparkt - zum Beispiel auf dem BER.

Von Tomas Morgenstern
Coronakrise

Einfach mal reden

Alte Menschen leiden besonders unter der Coronakrise. Sie sollen das Haus nicht mehr verlassen, tun sie es doch werden sie häufig schräg angeschaut. Das verstärkt die Einsamkeit zusätzlich. Bei der Senioren-Hotline Silbertelefon finden sie ein offenes Ohr.

Von Rainer Rutz
Corona

Solidarisch gärtnern

Sollten sich Versorgungsengpässe ergeben, weil die erwarteten Erntehelfer in der Landwirtschaft wegen der Coronakrise ausbleiben, so könnte Obst und Gemüse aus Kleingärten willkommen sein. Auf vielen Parzellen werden jetzt zusätzliche Beete angelegt.

Von Andreas Fritsche
Corona

»Wir sind so eine Art Seelentröster«

Apotheken haben die Rolle der früheren Tante-Emma-Läden übernommen. Sie sind ein Umschlagplatz für Gerüchte und Neuigkeiten. Michael Steckel hat das dazu bewogen, selbst eine zu eröffnen. Die Coronakrise zeigt nun, wie wichtig Apotheken sind.

Von Inga Dreyer

Ein Leben in vollen Zügen

»Schach ist mein Leben«, sagt Wolfgang Uhlmann. Der Dresdner war in den 60er und 70er Jahren einer der weltbesten Spieler und ein Star der Szene. An diesem Sonntag wird er 85 Jahre alt.

Von Alexander Ludewig
Olympischen Spiele

Ideal wird’s nicht

Los geht’s! Auf Englisch: »Here we go!« Viel Zeit blieb offenbar nicht für die Suche nach einem guten Titel für die Taskforce, mit der das Internationale Olympische Komitee (IOC) nach einem neuen Termin für die Sommerspiele in Tokio sucht - und nach Lösungen für die vie...

Von Oliver Kern
Coronavirus

Leben mit hohem Risiko

Das Coronavirus trifft nicht alle gleich. Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Zehn von ihnen erzählen, wie sich ihr Leben verändert hat und wie sie sich vor einer allgegenwärtigen Gefahr schützen.

Von Fabian Hillebrand

»Für mich ist es Dienst am Menschen«

Im April 1945 vollendete die Rote Armee mit ihrer Berliner Operation die Zerschlagung des Machtzentrums des NS-Regimes. Bis heute werden noch immer Opfer der verlustreichen Kämpfe zur Befreiung Deutschlands gefunden - bei Halbe, um Seelow, in der Lausitz.

Von Tomas Morgenstern
Linke Geschichte

Für jede ein Foto

Klaus Baltruschat ist 85, Handballtrainer und war linker Buchhändler. Ein Neonazi schoss vor über 20 Jahren seinen Arm weg. Es war das erste politische Attentat des Jahres 1997. Danach kam der NSU. Wenn Baltruschat trainiert, lässt er die Politik draußen.

Von Ines Wallrodt
Geflüchtete

»Als Weiße wären wir schon längst Millionäre«

Lamine Sarr verkaufte als Straßenhändler in Barcelona jahrelang fake Turnschuhe und Handtaschen. Heute kämpft er in der »Gewerkschaft der Straßenhändler« für mehr Rechte und hat gemeinsam mit Kollegen eine eigene Marke gegründet: »Top Manta« – »Decken-Hitparade«.

Von Julia Macher

Parolen im Netz

Demos gegen den Mietenwahnsinn, Gewerkschaftstreffen oder Protest gegen Stuttgart 21: All dies findet während der Coronakrise online statt. Wird das nun die Zukunft von Protestbewegungen? Eine Analyse mit Blick auf vergangene Online-Demonstrationen gibt Aufschluss.

Von Peter Nowak
Spanische Grippe

Philadelphia mahnt

Die Spanische Grippe forderte Anfang des 20. Jahrhunderts mindestens 20 Millionen Todesopfer weltweit. Zu Beginn gab es auch damals unterschiedliche Strategien gegen die Ansteckung. Die Folgen lehren uns noch heute: Welche Maßnahmen wirken gegen eine Pandemie?

Von Ulrike Henning
Schulschließungen

Ungleichheit kennt keine Auszeit

Die nächsten fünf Wochen sind alle Bildungseinrichtungen geschlossen. Die Schüler*innen sollen selbstständig weiterlernen. Für manche Kinder bedeutet das Privatlehrer und digitale Lernplattformen, andere streiten sich mit den Geschwistern um einen einzigen PC.

Von Mascha Malburg
NS-Bücherverbrennung

Die Banalität der »Verbrannten Orte«

Für die NS-Bücherverbrennungen gibt es zwar Denkmäler, eine Gedenkstätte mit Bildungsangeboten aber existiert nicht. Jan Schenck möchte das mit einem Atlas ändern. Und damit zeigen, wo das NS-System seine Macht demonstrierte und Gegner einschüchterte.

Von Hendrik Lasch

Eingefroren im Eis

Es ist die wohl größte Arktisexpedition aller Zeiten. Der Forschungseisbrecher »Polarstern« ließ sich im Herbst 2019 nördlich der sibirischen Küste im Polareis einfrieren und driftete seither durch die Polarnacht am Nordpol vorbei. Mehrere hundert Wissenschaftler untersuchen erstmals Wetter und Eisdecke in der winterlichen Arktis.

Von Gert Lange

Das Netzwerk der Büchsenspanner

Am 24. März 1980 wurde Oscar Romero im Auftrag des Militärregimes in El Salvador erschossen. Die Tat steht exemplarisch für eine jahrzehntelange Kumpanei der katholischen Kirche mit brutalen Diktaturen. Diese Geschichte muss endlich aufgearbeitet werden.

Von Peter Bürger

Verschleppte Verwandlung

Die Überführung der Stasiakten ins Bundesarchiv geht nur schleppend voran. Dabei wird sich damit auch der Umgang mit den Akten ändern: Sie werden Teil einer Aufarbeitung im Sinne von Aufklärung - nicht als Vergeltung.

Von Karsten Krampitz
Politik und Sprache ndPlus

Warnschild in Hufeisenform

Wenn etwas im deutschen Kulturbetrieb als »umstritten« gilt, dann ist das oft gleichmeinend mit »indiskutabel«. Dabei ist Umstrittenheit eine Grundlage für demokratischen Streit und Debatte. Doch dafür müsste man das Wort wieder ernst nehmen.

Von Florian Schmid
Mordanschläge von Hanau ndPlus

Was Ohnmacht macht

Auf Attentate wie dem von Hanau folgen psychologische Ferndiagnosen der Täter. Doch um deren »Wahn« zu verstehen, greift die individuelle Betrachtung zu kurz. Eine Psychologie der Gegenwart müsste stattdessen den Blick für strukturelle Probleme schärfen.

Von Sara Müller
Bundesverfassungsschutz

Zweierlei Brillen

Die Effizienz des Verfassungsschutzes im Kampf gegen rechts wird zunehmend bezweifelt. Doch wie berechtigt ist diese Kritik? Und was hat dies mit dem Erbe des ehemaligen Chefs der Geheimdienstbehörde zu tun?

Von René Heilig

Heuern und feuern

Trotz einer Gesetzesreform vor vier Jahren sind immer noch neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern an deutschen Hochschulen befristet beschäftigt. Dagegen wehren sich die Betroffenen zusammen mit den Gewerkschaften verdi und GEW. Dass die Prekarisierung nicht nur den »Mittelbau«-Beschäftigten selbst schadet, sondern auch der Qualität von Lehre und Forschung, wollen viele Verantwortliche nicht sehen.

Von Jana Frielinghaus