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Chaos im Kinderzimmer

Aus Aufgabensammlungen von nd-Denkspielerinnen und -spielern

Von mim

Wir hatten nd-Leserinnen und -Leser mit entsprechendem Interesse und »Köpfchen« aufgerufen, uns etwas aus ihrer privaten Aufgabensammlung für die ndCommune zu schicken. Klaus Friebe aus Frankfurt/Oder erfreute uns mit dieser wirklich fragwürdigen Geschichte:

Bei unserem Sohn Maxi, er ist nun schon zwölf Jahre alt, sieht es im Zimmer immer noch wie Kraut und Rüben aus. Jüngst kam er aus der Schule nach Hause und erzählte mit spitzbübischem Grinsen: »Heute hat uns Frau Zahl eine Matheaufgabe gegeben, die gut auf mein Zimmer passt. Nur Anna und ich haben sie rausgekriegt. Wollt ihr sie hören?«

Da können Eltern ja wohl kaum nein sagen. Die Aufgabe ging so: Bei Simon herrschte immer die totale Zimmerunordnung. Einmal wollte die Familie schon nachts in den Urlaub starten, und er stand noch kurz vor der Abfahrt ohne Schuhe und Socken da. So rannte er also in sein Zimmer zurück, doch als er die Lampe anmachen wollte, knallte die durch und alles war stockdunkel. Er wusste aber, dass in der einen Schublade zwölf Paar Socken lagen, blaue und gelbe, sowie unterm Schrank drei unterschiedliche Paar Schuhe standen. Allerdings die einen wie die anderen völlig durcheinander. Wie viele Socken und wie viele Schuhe musste Simon auf die Schnelle blindlings greifen und in den hellen Korridor bringen, um garantiert auch ein Paar zueinanderpassende Schuhe und ein Paar gleichfarbige Socken dabeizuhaben? mim