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Eigner sollen Stellung nehmen zu Karstadt und Kaufhof

Stuttgart. Zu dem wahrscheinlicher werdenden Zusammengehen der Warenhausketten Karstadt und Kaufhof fordert ver.di eine Stellungnahme der Eigentümer. »Es macht wenig Sinn zu spekulieren, was das alles für Auswirkungen haben könnte«, sagte der ver.di-Landesfachbereichsleiter von Baden-Württemberg Bernhard Franke am Donnerstag. Die bereits begonnenen Gespräche über einen Sanierungstarifvertrag bei Kaufhof könnten nicht vorankommen, wenn die Rahmenbedingungen für das Unternehmen völlig unklar seien. »Es sind immer noch viele Fragezeichen da«, kritisierte er die Informationsgebung durch die Eigentümerseite. »Sobald die Eignerseite ihre Angelegenheit geklärt hat, werden wir in Gespräche eintreten, um Regelungen zu finden, die die Interessen der Beschäftigten von beiden Unternehmen wahren«, unterstrich Franke. Bei den beiden großen Warenhausketten in Deutschland Kaufhof und Karstadt sind insgesamt mehrere Zehntausend Mitarbeiter beschäftigt. Der kanadische Kaufhof-Eigentümer Hudson’s Bay Company und der österreichische Karstadt-Eigner René Benko haben am Dienstag eine Absichtserklärung unterzeichnet, wie die »Wirtschaftswoche« berichtet. Sie sehe vor, Kaufhof, Karstadt und Karstadt-Sport zu fusionieren. dpa/nd