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Treuhand: LINKE fordert Kommission

Parteichefin Kipping will Aufarbeitung der »Verbrechen«

Berlin. Anlässlich des Kampfes der Thüringer Kali-Bergleute vor 25 Jahren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze fordert LINKE-Chefin Katja Kipping eine Aufarbeitung der Aktivitäten der Treuhandanstalt: »Bischofferode steht wie kein anderer Begriff für das große wirtschaftspolitische Unrecht in der Geschichte der Bundesrepublik, die Arroganz der Mächtigen und den Widerstandsgeist der Beschäftigten im Osten.« Das Eichsfelder Salzbergwerk sei 1993 zum Symbol der Transformationszeit geworden, »in der die Lebensleistung vieler Menschen in Ostdeutschland missachtet und ein ganzes Land dem Ausverkauf durch die Treuhand preisgegeben wurde«. 25 Jahre später gebe es noch immer keine Aufarbeitung »der Verbrechen durch die Treuhand«. Kipping: »Ich fordere eine Enquête-Kommission, die sich dem von der Treuhand begangenen Unrecht widmet.« nd