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Konferenz zu religiöser Diskriminierung

Washington. Mit einer internationalen Konferenz in Washington will das US-Außenministerium auf religiöse Diskriminierung weltweit aufmerksam machen und unterdrückten Glaubensgruppen beistehen. Eine große Mehrheit der Weltbevölkerung lebe in Ländern, die Glaubensfreiheit beschränken, klagte der US-Botschafter für internationale religiöse Freiheit, Sam Brownback, am Dienstag bei der Eröffnung. Regierungs- und Verbandsvertreter aus mehr als 80 Nationen nehmen an der Konferenz teil. Zugegen seien Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Hindus und andere Religionen, erklärte das Außenministerium. Brownback pran-gerte vor allem die Verfolgung von Christen in Nigeria, der mehrheitlich muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar und der Jesiden in Irak an. epd/nd