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Starben Neandertaler wegen extremer Kältephasen aus?

Wiederholte extreme Kälteperioden während der letzten Eiszeit könnten einer Studie zufolge zum Aussterben der Neandertaler beigetragen haben. Einem Forscherteam um Michael Staubwasser vom Institut für Geologie und Mineralogie der Universität Köln zufolge fallen die Kälteintervalle mit Zeiträumen zusammen, aus denen keine Neandertaler-Nachweise bekannt sind. Dies deute darauf hin, dass der von den Kälteperioden ausgelöste ökologische Stress maßgeblich für den Rückgang der Neandertaler und die Ausbreitung des modernen Menschen gewesen sei, so die Forscher in den »Proceedings« der US-Akademie der Wissenschaften (»PNAS«). dpa/nd