Werbung

Müllers Gesamtwerk

Frank Hörnigk tot

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der deutsche Literaturwissenschaftler und Essayist Frank Hörnigk ist tot. Der 1944 in Frankfurt (Oder) geborene Autor starb am vergangenen Sonnabend an den Folgen eines Herzinfarkts. Hörnigk war seit 1984 als Dozent an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, 1990 wurde er Ordentlicher Professor der Sektion Germanistik, von 1993 bis zu seiner Emeritierung 2008 lehrte er am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, so über den Schauspieler Erwin Geschonneck (»Eine deutsche Biografie«), gab Texte zu Theater und Theatergeschichte heraus und leitete die Arnold-Zweig-Gesamtausgabe. Besondere Verdienste erwarb sich Hörnigk, Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, als Herausgeber der zwölfbändigen »Werkausgabe Heiner Müller« im Suhrkamp Verlag Berlin. Mit Frank Hörnigk verliert die deutsche Literaturwissenschaft einen ihrer profiliertesten Vertreter. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken