In Myanmar tritt neues Parlament zusammen

Demokratische Wende nach Jahrzehnten der Militärdiktatur / Militär kontrolliert weiter wichtige Ministerien

Nach dem historischen Sieg der Nationalen Liga für Demokratie konstituiert sich am Montag das neue Parlament. Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wurde gemeinsam mit den anderen Mandatsträgern vereidigt.

Naypydaw. In Myanmar ist erstmals das neugewählte Parlament zusammengetreten, in dem die Nationale Liga für Demokratie (NLD) von Aung San Suu Kyi die Mehrheit hat. Die Abgeordneten der NLD trafen am Montag in orangene Uniformen gekleidet in dem riesigen Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Naypyidaw ein. Die NLD hatte über Jahrzehnte den Kampf für Demokratie gegen die regierende Militärjunta angeführt und bei der Parlamentswahl im November einen historischen Sieg errungen.

Die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi wurde bei der kurzen Sitzung gemeinsam mit den anderen Mandatsträgern vereidigt. Zudem wurde ihr enger Vertrauter Win Myint zum Parlamentspräsidenten gewählt. »Heute ist ein Tag, um stolz auf Myanmars politische Geschichte und den demokratischen Übergang zu sein«, sagte Win Myint. Die erste wichtige Entscheidung des Parlaments wird die ...

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