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Schneizlreuth-Brand: Vier Jahre Haft gefordert

Traunstein. Im Prozess um das Brandinferno von Schneizlreuth zu Pfingsten 2015 in Bayern mit sechs Toten hat die Staatsanwaltschaft vier Jahre Haft wegen fahrlässiger Tötung für den Angeklagten gefordert. Der Pächter des Bauernhofes habe bewusst fahrlässig gehandelt, sagte die Staatsanwältin am Dienstag vor dem Landgericht Traunstein. Sie warf dem Inhaber einer Eventagentur vor, auf den Einbau von Brandschutzeinrichtungen verzichtet zu haben. Bei dem Feuer waren sechs Mitarbeiter einer Baufirma in Niederbayern im Alter zwischen 30 und 42 Jahren ums Leben gekommen. An die 20 Gäste wurden teils schwer verletzt. Das Unternehmen hatte seinen Mitarbeitern das Erlebniswochenende zum 50-jährigen Bestehen spendiert. In ihrem Plädoyer teilte die Staatsanwaltschaft überraschend mit, dass nun auch gegen die einstige Rathausspitze ermittelt werde. Dort habe man von den unerlaubten Übernachtungen in dem Gebäude gewusst und dies geduldet. dpa/nd

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