Hendrik Lasch, Magdeburg 04.02.2016 / Inland

Dreieinigkeit gegen Haseloff

DGB-Kandidatenrunde in Sachsen-Anhalt zeigt rot-rot-grüne Nähe / Mehrheit fehlt

Eine Kandidatenrunde des DGB in Sachsen-Anhalt zeigte, dass LINKE, SPD und Grüne miteinander könnten - wenn es für ein Bündnis reicht.

Kurze, klare Sätze sind Reiner Haseloffs Sache oft nicht. Als der CDU-Regierungschef von Sachsen-Anhalt bei einem Wahlforum des DGB erklären sollte, warum seine Partei eine Kehrtwende in Sachen Weihnachtsgeld für Beamte hingelegt habe, schwurbelte er, man habe Handlungsbedarf durch ein Gerichtsurteil »proaktiv aufgegriffen«. Als sich aber die vier Spitzenkandidaten der Landtagsparteien zur DGB-Forderung äußern sollten, wonach auch Flüchtlingen Mindestlohn zustehe, sagte Haseloff knapp: »Das unterschreibe ich so.« Staunen im Saal: In Interviews hatte der CDU-Mann kürzlich über »Sonderlösungen« für Migranten fabuliert und das »Stichwort Mindestlohn« genannt - ein »Spiel mit dem Feuer«, wie sein LINKE-Kontrahent Wulf Gallert sagt.

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