Viel heiße Luft bei Anti-Terror-Razzia

Ermittler vergessen zu erwähnen: Die Balkanroute gab es schon lange bevor die Flüchtlinge sie nutzen mussten

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bei einer Großrazzia in Berlin, Hannover und im Sauerland wurden am Donnerstag drei Terrorverdächtige festgenommen - und deren Bedeutung wohl maßlos aufgebauscht.

Viel heiße Luft ist im Spiel. Dass der Schlag gegen den islamistischen Terrorismus nur von untergeordneter Bedeutung war, zeigt die Tatsache, dass weder der Generalbundesanwalt noch die GSG 9 an der Aktion beteiligt waren, bei der Hunderte Polizisten zeitgleich in den drei Bundesländern Wohnungen, Betriebe und Flüchtlingsunterkünfte durchsuchten. Zwei mutmaßlich gewaltbereite Islamisten und die Ehefrau des einen wurden festgenommen. Sie hätten, so plusterte sich die Berliner Staatsanwaltschaft auf, eine »schwere staatsgefährdende Gewalttat« vorbereitet.

Für die es aber offenbar nicht einmal Pläne gab. Kein konkretes Anschlagsziel war ausgekundschaftet worden. Bei den Durchsuchungen wurden auch keine Waffen gefunden. Lag der Großrazzia also eine falsche Lageeinschätzung zugrunde? Wollte man als Flüchtlinge eingesickerten mutmaßlichen Terroristen und Kriminellen zeigen, dass man sie im Blick hat? Offenkundig war der 35-jährige Haupt...

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