Ein Skandal in XXXL

Der österreichische Möbelkonzern macht jetzt auch im Südwesten Negativschlagzeilen

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mitarbeiterinnen nach jahrzehntelanger Beschäftigung am Werkstor durch gemietete Sicherheitsleute »freistellen«? Das gibt es nur bei XXXL. Nun formiert sich in Baden-Württemberg Protest.

Wie Verbrecher verjagt fühlten sich gut 90 Beschäftigte von XXXL Mann Mobilia im Mannheim-Vogelstang, als sie am vergangenen Montag ihre Arbeitsplätze im Zentrallager des Möbelhändlers aufsuchen wollten. Uniformierte Sicherheitsleute empfingen sie, verwehrten ihnen den Zugang und überreichten ihnen im Auftrag der Geschäftsleitung ein Schreiben: »Hiermit werden Sie ab 1. Februar 2016 bis auf Weiteres widerruflich von der Verpflichtung der Arbeitsleistung freigestellt.«

Diese rüde faktische Aussperrung Ahnungsloser schlug weit über die Rhein-Neckar-Region Wellen. Eine Solidaritätswelle ist die Folge. Die »Freigestellten«, zu 80 Prozent Frauen, versammelten sich auf Initiative der Gewerkschaft ver.di einen Tag später im Mannheimer Gewerkschaftshaus und besprachen erste Aktionen. Schon am Mittwoch protestierten sie am Ort des Geschehens: »Ist das der Dank für 32 Jahre Treue?«, hatte eine Angestellte auf ein Pappschild geschrieben. »Das ist...

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