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Preiswerte Gartenstädte

Den Bau ganzer neuer Stadtviertel, kündigte Baustaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup (SPD) am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zur Baumesse Bautec an. Dazu zählen »unter anderem kompakte, urbane Gartenstädte«. Die Messe wird ab kommender Woche ausgerichtet. »Es wäre besser gewesen, vor fünf Jahren in den Neubau einzusteigen«, räumte Lütke Daldrup ein.

»Berlin hat Flächen dafür und inzwischen die richtigen ersten Schritte unternommen«, sagte Michael Knipper, Chef des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Vor allem der Modulbau erlaube eine industrielle Fertigung zu Quadratmeterpreisen von teilweise unter 1000 Euro. »Diese Dinger können wir in drei, vier Monaten hochziehen«, sagte Knipper. Man dürfe jedoch alte Fehler nicht wiederholen und keine »neuen Bausünden« schaffen.

»Man kann sagen, dass wir mittlerweile keine Häuser bauen, sondern Mini-Kraftwerke«, sagte Daldrup. Hohe gesetzliche und technische Standards hätten die Baukosten steigen lassen. Er forderte Absenkungen bei den Vorgaben, mit dem Entwurf der neuen Bauordnung sei man diesen Weg gegangen. Wichtig gerade für Geringverdiener seien vor allem die kostengünstigen Bestandswohnungen. Unter dem Strich sei der Preisunterschied zu den auf bis zu sechs Euro pro Quadratmeter heruntersubventionierten neuen Sozialwohnungen wegen geringerer Heizkosten nicht so groß. nic

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