Jürgen Holz 15.02.2016 / Sport

Ein perfekt inszeniertes Comeback

Diskuswerfer Robert Harting siegt beim dritten Hallen-ISTAF in Berlin / Alexandra Wester springt in die Weltspitze

Kein Regisseur hätte das Comeback von Diskuswerfer Robert Harting nach 18-monatiger Verletzungspause besser inszenieren können als er selbst. Das Happy End gab’s obendrauf.

»Es ist unglaublich, einfach unglaublich. Diesen Augenblick genieße ich ganz besonders. Es kann kein schöneres Comeback geben.« Robert Harting fiel nach seinem letzten Diskuswurf auf die Knie - statt wie sonst bei seinen Triumphen sein Trikot zu zerreißen - und genoss danach auf der Ehrenrunde in der ausverkauften Arena am Berliner Ostbahnhof den Jubel der fast 13 000 Leichtathletikfans. Das spektakuläre Comeback des dreifachen Weltmeisters und Olympiasiegers von London im Diskusring war krönender Abschluss des dritten ISTAF in der Halle.

Robert Harting hatte nach der Operation seines Kreuzbandrisses im September 2014 über 18 Monate lang keinen Wettkampf mehr bestritten. Und so war der 31-jährige einstige »Herr der Ringe« vor seinem ersten Auftritt nicht übertrieben optimistisch in den Wettkampf gegangen. »Ich habe in dieser komplizierten Zeit völlig neue Erfahrungen gesammelt«, erzählte er, »und vor allem gespürt, dass sich mit m...

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