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Türkei beschießt Kurden in Nordsyrien

Angriffe auf YPG-Milizen nördlich von Aleppo / USA und Frankreich fordern Ende des Beschusses

  • Von Ismail Küpeli
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Aus den Wortgefechten zwischen türkischer Regierung und kurdischen Milizen in Nordsyrien ist eine offene militärische Intervention Ankaras in die Kämpfe um Aleppo erwachsen.

Angesichts der syrischen Offensive um Aleppo, die von Russland unterstützt wird, spitzt sich die Situation in Nordsyrien zu. Die syrischen Rebellen, darunter auch islamistische und dschihadistische Gruppen wie Ahrar al-Scham und Al-Nusra-Front, laufen Gefahr, von Assad-Truppen umzingelt zu werden. Ihr Korridor zur Türkei, einer der Hauptunterstützer der syrischen Rebellen, wird indes auch von Einheiten der Syrischen Demokratischen Kräfte und der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) angegriffen.

Die Kämpfe zwischen YPG und den islamisch-dschihadistischen Gruppen sind nicht neu, die YPG scheint den Moment zu nutzen, um die Gebiete zwischen den kurdisch-kontrollierten Kantonen Afrin und Kobane zu erobern.

Die türkische Regierung hat in den vergangenen Wochen immer wieder mit einer militärischen Intervention in Nordsyrien gedroht, sollten die kurdischen Einheiten diese Geb...


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