Anklagen nach Nazi-Überfall auf Maikundgebung in Weimar

Sechs Personen angeklagt - wegen Verstoßes gegen Versammlungsgesetz / Neue Widersprüche nach brutalem Nazi-Überfall in Saalfeld am gleichen Tag

Zwei Nazi-Überfälle vom 1. Mai 2015 in Thüringen beschäftigen weiter Polizei und Justiz - auch neun Monate später sind nach einem Nazi-Angriff in Saalfeld noch nicht einmal die Tatverdächtigen identifiziert.

Weimar. Rund neun Monate nach einem Nazi-Überfall auf eine DGB-Kundgebung am 1. Mai in Weimar hat die Staatsanwaltschaft Erfurt sechs Personen angeklagt. Ihnen werde ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Die Beschuldigten sind zwischen 18 und 20 Jahre alt. Zudem seien 28 Anträge auf Erlass eines Strafbefehls wegen des gleichen Vorwurfs beim Amtsgericht Weimar gestellt worden. In Weimar hatten etwa 40 Nazis vor allem aus Sachsen und Brandenburg die Kundgebung überfallen.

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