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Merkel sucht die Flucht nach vorn

Bundeskanzlerin gibt Verteilungsquote für Flüchtlinge vor Gipfel in Brüssel auf

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Vor dem EU-Gipfel in Brüssel versuchte sich Bundeskanzlerin Merkel in Zweckoptimismus. Vor allem in der Flüchtlingsfrage wird sie sich nicht durchsetzen können.

Die Probleme sind riesig, die zu erwartenden Ergebnisse bleiben mickrig - der EU-Gipfel in Brüssel an diesem Donnerstag und Freitag wird die Spaltung der Europäischen Union wohl nicht überwinden helfen. Eine Einigung unter den 28 Staats- und Regierungschefs über eine geregelte Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen wurde zuletzt immer unwahrscheinlicher. Selbst neue Vereinbarungen der »Koalition der Willigen« mit der Türkei sind fraglich. Auch ein Kompromiss in den Verhandlungen über von Großbritannien geforderte Reformen, um einen »Brexit« zu vermeiden, ist nicht sicher.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) suchte in ihrer Regierungserklärung am Mittwoch im Bundestag zwar die Flucht nach vorn. Die EU müsse »alles daran setzen, ihre Werte und Interessen so zu vertreten, dass man auch in Europa (...) und außerhalb Europas den Eindruck...


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